Spitzstein – Ein schneller Vormittag

16. Juli 2013

Am Gipfel

Zeugt es von Berg-Besessenheit, wenn man sich einen Vormittag frei nimmt, um einen kleinen Gipfel zu besteigen? Und dann trotzdem am Nachmittag wieder brav im Büro sitzt?

Vielleicht, ein bisschen. Aber ich fand es trotzdem sehr angenehm. Am letzten Freitag konnte ich – relativ plötzlich – nicht den ganzen Tag frei nehmen, also gab’s nur den Vormittag. Um fünf Uhr aufgestanden, um neun Uhr am Gipfel des Spitzsteins – und ich bin vom Winterparkplatz losgegangen, nicht vom Ende der Straße, es waren also immerhin, nun ja, so 600 Höhenmeter. Und um zwölf war ich zurück in München.

Leider war es ein bisschen dunstig, so dass der ja eigentlich sehr schöne Weitblick vom Spitzstein jetzt nicht so recht zur Geltung kam; das wäre im Laufe des Tages sicher besser geworden. Aber andererseits hat so eine frühmorgendliche Tour auch eine ganz eigene Atmosphäre. Ganz allein am Gipfel in der noch kühlen Luft… das hat auch was!

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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Spitzstein – Darf ich mal kurz vorbei?

12. April 2011

Unterinntal

Und wieder habe ich einen Gipfel von der Liste der für mich neuerdings schnell zu erreichenden Berge streichen können (sozusagen): den Spitzstein oberhalb von Erl. Wobei ich das mit dem „leicht zu erreichen“ insofern relativieren sollte, als ich mich auf der Suche nach dem Parkplatz gleich zweimal verfahren habe; die Almstraßen oberhalb von Erl sind vielfältig und mäßig gut beschildert – und fast ausnahmslos für den öffentlichen Verkehr geöffnet.

Das führt dann dazu, dass man fast bis zum Gipfel mit dem Auto fahren kann (ich übertreibe nur ein bisschen), dafür dann aber auch Parkgebühren bezahlen muss. Ich hab mich lieber – nicht wegen der Gebühren, sondern der sportlichen Betätigung wegen – auf den kleineren Parkplatz etwas unterhalb gestellt. Trotzdem führt diese ausgiebige Erschließung natürlich dazu, dass man hier Bergeinsamkeit getrost vergessen kann, auch wenn man nicht den Standardnormalaufstieg über die Straße nimmt. (Und spätestens am Spitzsteinhaus treffen sich eh alle Wege wieder.)

Trotzdem war es nach der langen Tour am Vortag ein ganz netter, relativ kurzer Ausflug mit – immerhin – sehr schönem Gipfelpanorama auf die beiden Kaiser, ins Inntal und in jede Menge Chiemgauer Alpen.