Lämpersberg – Ein herbstlicher Fund

7. Oktober 2012

Lacke am Nordgrat mit Galtenberg

Aus dem Kapitel „Manchmal ist die zweite Wahl auch ganz schön“ wollen wir heute über den Lämpersberg reden. Als es nämlich Mitte September schon mal ganz ordentlich geschneit hatte (siehe die letzten drei Einträge!), war ich etwas unsicher, wie weit rauf man sich noch trauen konnte, ohne in schneebedingte Schwierigkeiten zu geraten.

Eigentlich hatte ich nämlich in diesem Jahr noch den Großen Galtenberg in Angriff nehmen wollen, der mir bisher immer aus Konditionsgründen verwehrt geblieben war. Aber als ich in Alpbach einfuhr und mir so die Schneereste oben am Gipfelgrat des Galtenbergs ansah, bin ich doch auf Plan B umgeschwenkt: den Berg mit dem deutlich weniger klangvollen Namen „Lämpersberg“ auf der anderen Talseite.

Aber das war gar keine schlechte Sache. Der Aufstieg war ganz interessant (Alm, Wald, Hochalm), und der Gipfel wirklich überraschend schön. Dafür, dass man die Spitze vom Tal aus nicht mal gescheit sehen kann, steht sie dann nämlich doch relativ keck in der Gegend herum (aber ein reiner Wiesenberg bleibt es natürlich). Und der Blick ist ziemlich beeindruckend für so einen Feld-Wald-und-Wiesen-Gipfel: Nur nach Süden und Südwesten versperren das Beil und eben der Galtenberg die Fernsicht etwas – aber dafür hat man halt „Nahsicht“.

Definitiv ein kleiner Geheimtipp für die mittleren Lagen.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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Joelspitze

5. Oktober 2010

Thaleralm-Hochleger

Unklare Schneelage und Unklarheit über die eigene physische Kondition führen meist zu Kompromisswanderungen, und so war es – irgendwie – auch diesmal. Ich hatte Umkehrpunkte und Alternativen und Erweiterungen – aber am Ende war es eine ganz simple, wenn auch hübsche Tour: Von Auffach in der Wildschönau über die Thaleralm zum Joel und weiter über den Schatzberg zur Seilbahn.

Ja, ich hätte noch den Lämpersberg mitnehmen können, der sich ein noch schöneres Panorama geboten hätte. Der steht definitiv auf der Liste für nächstes Jahr. Auch der Saupanzen (lustiger Name) hätte sich noch angeboten, der zwischen Lämpersberg und Joel herumsteht. Aber am Ende waren es dann – auch wenn ich das wenigste davon wieder runterlaufen musste – doch wieder über 1200 Höhenmeter im Aufstieg, was mir auch gereicht hat.

Und schön war’s auch: Die Almen waren alle schon „kuhlos“, die höheren sogar schon winterfest gemacht; und trotz des schönen Wetters waren die Farben nicht mehr so sommergrell – eine wunderschöne Herbststimmung. Zumal ich zwischen Salcher und kurz vorm Saupanzen keine Menschenseele getroffen habe.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.