Kranzhorn – Mal wieder.

14. Dezember 2014

Zwei Kaiser

Willkommen zu einem der faulsten Bergtage aller Zeiten. Bei mittelprächtigem Wetter, aber sonst nichts zu tun, entschied ich mich relativ spät, noch loszuziehen. Und auf der Autobahn schien mir mein eigentliches Ziel (Kramsach) dann noch so weit weg. Da bin ich dann rausgefahren und zum Kranzhornparkplatz am Erlerberg (nicht dem an der Autobahn!).

Ich hatte mir vorgestellt, zum Pastaukopf zu gehen, aber ich hatte natürlich keine ordentliche Karte dabei und der Datenempfang am Erlerberg, der mir Open Street Map eröffnet hätte, war leider auch nicht ganz so toll. Weil der Weg zum Pastaukopf aber auf jeden Fall eher kurz sein würde, hatte ich eine neue Idee: Erstmal zum Kranzhorn, wo der Empfang unter Garantie besser sein würde, dann, jetzt mit Karte ausgestattet, „hintenrum“ wieder runter und noch zum Pastaukopf hoch.

Klang gut. Aber als ich oben am Kranzhorn stand, war es stürmisch und kalt und irgendwie insgesamt unwirtlich. Und die Idee, nochmal dasselbe raufzulaufen, um wieder im Wind zu stehen, wirkte nicht mehr so glänzend. Also habe ich es dabei bewenden lassen. Und mir eingeredet, dass sich der Pastaukopf bestimmt auch viel besser für eine Schneeschuhtour eignen dürfte. Allerdings ging mir später auf, dass die Zufahrt auf der Almstraße im Winter nicht so ganz ohne sein dürfte. Aber da saß ich zum Glück schon wieder im Auto und konnte mich nicht mehr umentscheiden…

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Kranzhorn – Interessante Verkehrsströme

1. Mai 2012

Chiemgauer Alpen

Das Kranzhorn steht da immer so rum, und ich neige dazu, immer dran vorbei zu fahren. Aber dieses Wochenende bot es sich an: Der Aufstieg ist nach Süden ausgerichtet, der Gipfel ist nicht so hoch, und ja, ich weiche den größten Mengen Schnee gerne aus.

Der Aufstieg von Erl ist dann auch tatsächlich ein hübscher Steig durch den Wald, der auch bei den erstaunlich hohen Temperaturen am Samstag einigermaßen kühlen Schatten spendet. Der einzige Nachteil der Tour ist, dass an der Kranzbergalm ein zweiter Verkehrsstrom hinzukommt – man kann die Strecke zum Gipfel nämlich deutlich abkürzen, wenn man mit dem Auto den Erlerberg hochfährt. So war dann also keine Bergeinsamkeit zu erwarten, und es gab auch keine.

Im Abstieg habe ich dann eine kleine Variante ausprobiert, die wirklich wenig begangen war… nur, dass mir dann ein Traktor auf dem zwei Meter breiten Karrenweg entgegen kam! Bizarr… Aber wir haben uns aneinander vorbei gedrängt, und alles war gut.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.