Farrenpoint – Mit Anfänger-Gütesiegel

9. November 2013

Herbst am Mitterkopf-Aufstieg

Ach ja, und dann war ich ja auch noch am Farrenpoint. Ich hatte mehr als nur einen Berg-Anfänger bei mir, und da schien mir der Aufstieg aus dem Jenbachtal eine ganz geeignete Tour. Und das ist es zweifellos aus, aber trotzdem ist es doch immer wieder interessant, was man als inzwischen einigermaßen bergerprobter Mensch als ganz selbstverständlich hinnimmt und deswegen nicht beachtet.

Zum Beispiel: Der Fahrweg zur Walchalm ist zwischendurch ganz schön steil. (Das wurde besonders deutlich, als ein neuer Einsatz-Van der Bergwacht uns dort überholte, weil man testen wollte, ob er dort überhaupt fahren konnte.)

Oder auch: Der Aufstieg zwischen Walchalm und Huberalm führt über Wurzelwerk, das schon mal größere Tritte erfordert.

Aber ich glaube, alles in Allem haben alle den Tag gut überstanden. Es war aber auch ein wunderschöner Herbsttag, und wir haben sogar noch einen Platz auf der Terrasse der Schuhbräualm gefunden. (Innen war komischerweise komplett geschlossen, obwohl die Terrasse zwischenzeitlich aus allen Nähten platzte.)

Zu einem Abstecher zur Rampoldplatte ist es dann nicht mehr gekommen, aber immerhin zum Mitterkopf. Und der hat auch einen schönen Ausblick, der wirklich wei über den an der Schuhbräualm hinaus geht, obwohl der Gipfel nur ein paar Meter höher ist.


Farrenpoint, Rampoldplatte, Hochsalwand – alle drei bitte!

26. Juni 2012

Wendelstein-Panorama

Wenn man, wie ich, seine Touren vor allem plant, indem man auf eine Wanderkarte guckt, dann findet man oft Touren, die ganz toll wären, wenn es denn einen Parkplatz am Ausgangspunkt gäbe. Andersrum ist es seltener, aber gerade darum stellen sich bei mir inzwischen die Ohren auf, wenn ich das Wort „Wanderparkplatz“ höre.

Dementsprechend habe ich irgendwo im Internet „Wanderparkplatz Jenbachtal“ gesehen und war gleich ganz begeistert. Und tatsächlich ist der auch zu was gut: zur Dreigipfeltour Farrenpoint – Rampoldplatte – Hochsalwand. (Und wenn ich nicht so ein Weichei wäre, hätte ich auch den Wendelstein noch mitnehmen können.) Man lernt nie aus!

Also war ich um 10 Uhr auf dem Farrenpoint, wo drei Herren ihren Frühschoppen abhielten. Um 11 Uhr war ich auf der Rampoldplatte, wo… nichts los war. Und um 12 Uhr stand ich auf der Hochsalwand, und leider hatte es sich inzwischen wieder etwas zugezogen, so dass der großartige Blick auf den Wendelstein und die Zahnradbahntrasse etwas grau-getrübt war. Ein bisschen schade.

Dann ging’s über die Reindler Alm zurück. Den Weg unter der Reindler Alm (der „GeoTrail“) fand ich für einen Bergweg schon sehr, sehr flach. So weit wie die Serpentinen hier sind, wäre wahrscheinlich auch der Fahrweg über die Aiblinger Hütte nicht länger gewesen… aber was soll’s. War trotzdem cool.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.