Bergwinter: Aueralm und Neuhütten – Das musste dann schon reichen…

17. März 2015

Wie sich herausstellte, war der Winter noch lange nicht vorbei.

Als ich mich das nächste Mal nicht zurückhalten konnte und dringend ins Freie musste, war es allerdings schon recht spät am Tag und das Wetter nicht ganz eindeutig. Da wollte ich natürlich nicht mehr allzu weit fahren, und so entschied ich mich für die kleine Wanderung von Bad Wiessee zur Aueralm – mit Perspektive Fockenstein. Allerdings war mir diese Perspektive nicht so wichtig, dass ich bereit gewesen wäre, meine Schneeschuhe mitzuschleppen. Denn mindestens bis zur Aueralm sind die natürlich völlig unnütz.

Wobei: Ab der Winterstube im Zeiselbachtal war der Fahrweg nicht mehr völlig plattgefahren – es wäre zumindest möglich gewesen, die Schneeschuhe einzusetzen. Nun ja, an der Aueralm war ich natürlich so schnell, dass ich auf jeden Fall noch weiter wollte; bis zur Neuhüttenalm wären Schneeschuhe dann allerdings schon sinnvoll gewesen. Und hinter der Neuhüttenalm gab es zwar eine Spur in Richtung Fockenstein, aber beim ungefähr dritten Schritt hinter der Alm bin ich bis zum Knie eingesunken. Da habe ich die Gipfelbesteigung dann mal lieber sein lassen und mich an der Neuhüttenalm eine Weile in die Sonne gesetzt. War vielleicht auch besser so, denn auf meinem Rückweg zogen dann immer mehr Wolken auf – so richtig schön wäre es oben eh nicht mehr gewesen. (Redet man sich hinterher dann ein…)

Ach, übrigens hatte ich auch meine Kamera vergessen, darum gibt es nur diesen schwachen Handy-Schnappschuss als Illustration:
Neuhütteneck

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Geierstein und Fockenstein

2. November 2009

Die Sonne durch die Bäume…

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich es dieses Jahr noch einmal auf einen (weitgehend) schneefreien Gipfel schaffe, aber dann waren es sogar gleich zwei auf einmal.

Der Geierstein ist so ein Berg, auf dem man eigentlich recht schnell ist, und der Aufstieg von Lenggries aus ist auch sehr schön – wenn auch, logischerweise angesichts der relativ geringen Höhe – fast die ganze Zeit durch den Wald. Aber so ein Wald hat ja auch was, gerade im Herbst.

Der Weiterweg zum Fockenstein war dann eher matschig, was aber auch irgendwie abzusehen war angesichts der Mikroklima-Schneeschmelze der letzten Tage. Und leider zog es sich dann auch ein bisschen zu, was zwar auch stimmungsvoll war, aber „Indian summer“ ist was anderes. Eigentlich hatte ich dann noch auf der anderen Talseite einen Abstecher zur Lenggrieser Hütte machen wollen, aber die Dunkelheit bricht um diese Jahreszeit immer so plötzlich an – verdammte Winterzeitumstellung! Also musste ich mich mit dem auch nicht gerade kurzen, aber eher unspannenden Abstieg durchs Hirschbachtal abfinden.

Und kam zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung wieder beim Auto an. Puh.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.