Straubinger Haus – Weit, nicht hoch

28. Oktober 2013

Pillerseetal

Und dann war da noch der Tag, für den nachmittags schlechtes Wetter angesagt war, und an dem ich trotzdem losgehen wollte. Um schneller zu sein als das Wetter, hab ich mir eine Route mit weniger Höhenmetern ausgesucht: Vom Steinplatten-Parkplatz oberhalb von Waidring rüber zum Straubinger Haus und zum Feldberg.

Dabei hatte ich aber leider unterschätzt, wie weit es horizontal vom Parkplatz bis zum Feldberg ist. (Und wie schnell das Wetter sich drehen würde.) Denn ungefähr zwanzig Minuten, bevor ich das Straubinger Haus erreichte, stülpte sich innerhalb von Sekunden eine riesige Wolke über den Feldberg-Gipfel. Daraufhin habe ich es dann dabei belassen, einen Tee im Straubinger Haus zu trinken, und mich dann auf den Rückweg gemacht – allerdings über den Umweg über die Hemmersuppenalm, der Vielfalt wegen. Auf diese Art habe ich offenbar versehentlich den „Premium-Wanderweg Gletscherblick“ begangen. So richtig toll „Premium“ fand ich den allerdings nicht, und das lag nicht nur am Wetter.

Jedenfalls hatte ich am Ende keine Lust, wieder zurück zur Alm oberhalb des Parkplatzes aufzusteigen und bin stattdessen durch den Wald gequert (laut GPS verlief hier ein Weg, aber… nein) und auf einem offenbar der Forstwirtschaft dienenden Fahrweg gelandet, der sich wirklich endlos wand, bevor er mich wieder zum Parkplatz zurück brachte. Diese Taktik kann ich also nicht unbedingt empfehlen…

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Feldberg und Stripsenkopf – Wo der Kaiser massiv ist

2. Juli 2011

Wilder Kaiser (Nord)

Ich bin ja der Meinung, dass man sich im Sommer manchmal spontan einen Tag freinehmen sollte, um einfach so in die Berge zu gehen. (Also – wenn man in München wohnt jedenfalls; in Wanne-Eickel beispielsweise wäre das weniger sinnvoll.) Leider mache ich das selbst viel zu selten – aber letzten Mittwoch war dann doch mal wieder so ein Tag!

Weil diesmal das Wetter von Westen her schlechter werden sollte, habe ich mir eine relativ weit östlich liegende Tour ausgesucht. Das war a priori total sinnvoll; im Nachhinein habe ich allerdings den ganzen Tag kaum ein Wölkchen gesehen, obwohl ich bei den hohen Temperaturen durchaus ein bisschen Abkühlung hätte vertragen können. Jedenfalls – der Stripsenkopf sollte es sein, von dem hatte ich schon sooo viel gehört, war aber noch nie da.

Weil es natürlich zu einfach gewesen wäre, nur den „Normalaufstieg“ über das Stripsenjochhaus zu nehmen (das war dann mein Abstieg), habe ich aus dem Kaiserbachtal den Umweg über die Ranggeralmen und den Feldberg genommen. Und ich muss sagen: Ich kann es nur empfehlen – die Aussicht, vor allem auf die massiven Nordflanken des Wilden Kaisers gegenüber, ist echt enorm. (Aber auch der Blick in den Kaiserwinkl ist sehr hübsch.)

Allerdings sind es am Ende wegen des Auf und Ab, das man zwischendurch hat, doch über 1100 Höhenmeter, die überwinden werden sollen. Und das werde ich eher nicht an einem Tag wiederholen, an dem es um 9 Uhr schon 18°C hatte. Aber ansonsten: jederzeit wieder!

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.