Das Leistungsniveau im April am Wank

14. Mai 2015

Im April ist der Wank weit und breit der einzige höhere Berg mit einer geöffneten Seilbahn, der gleichzeitig einen Anstieg über einen Südhang zur Bergstation aufweist. Soll heißen: einen Anstieg, von dem man relativ früh annehmen kann, dass er schneefrei sein wird. Das macht den Wank zu einem hervorragenden Berg, um die eigene Kondition zu testen und zu trainieren, bevor es so richtig in die Bergsaison geht. Also findet man auch mich im Frühjahr gern mal dort.

Eckenhütte-PanoramaDieses Jahr allerdings hat mich der Wank-Aufstieg ein bisschen frustriert: Ständig wurde ich überholt! Noch nicht so sehr auf dem ersten Teilstück von der Talstation über St. Anton bis zur Gamshütte. Aber dann! Bis zum Gipfel hatten mich bestimmt zehn Leute überholt, vor allem Bergläufer, aber auch Wanderer. Verdammt, wie langsam war ich denn?!

Durch das Auf und Ab am Anfang kann man auf dieser Strecke unterwegs auch nicht so ganz einfach seine Höhenmeter-Geschwindigkeit messen. Also habe ich mich nach oben geschleppt, im Wankhaus schnell eine Speckknödelsuppe gegessen (bisschen fade) und bin dann ein bisschen verunsichert in die Bahn gestiegen. Wieder zuhause angekommen, stellte sich dann raus: Zwischen Gamshütte und Wankhütte hatte ich einen mehr als zufrieden stellenden Durchschnitt von 490 Höhenmetern pro Stunde!

Was mich zu der Frage bringt: Was ist denn das für ein verrücktes Leistungsniveau am Wank, im April?


Wankbahn-Mittelstation

30. März 2010

Das Ende des Winters

Ich mag das gar nicht als Beginn der Wandersaison sehen, weil es so kurz und unspektakulär war. Es war mehr so eine Art Präludium. Ich wollte hauptsächlich zwei Dinge testen: Mein neues GPS und meine Kondition. Das GPS hat sich wacker geschlagen, meine Kondition… nicht so sehr. Aber die Wandersaison ist ja noch lang…

Ich bin auch erst mittags losgegangen – eigentlich wollte ich heute gar nicht raus, aber dann schien die Sonne so schön, dass ich mich beherrschen konnte. Als ich dann endlich vor Ort war, war das schöne Wetter aber schon wieder ziemlich vorbei…

Drum bin ich nur ganz schlicht zur Mittelstation der Wankbahn aufgestiegen und auf der anderen Seite wieder runter. Da es die ganze Zeit so aussah, als würde es gleich wieder anfangen zu regnen, habe ich mir auch den Umweg über St. Anton gespart – gerade mal zwei Stunden waren es am Ende. Trotz schwacher Kondition.

Jedenfalls, ein Anfang ist schon mal gemacht.


Osterfeuerkopf

4. Oktober 2009

Blick ins Loisachtal

Was macht man, wenn sooo schönes Wetter ist, aber leider eigentlich Bundestagswahltag ist und man ja irgendwann auch wählen gehen sollte? Genau, man läuft morgens mal schnell zum Osterfeuerkopf rauf. Ist ja wohl das mindeste.

War es auch – irgendwie hatten wir den Zeitbedarf für diesen kleinen Gipfel ganz vorne in den Alpen doch noch etwas überschätzt und dadurch am Ende noch genug Zeit, um zirka 30-mal wählen zu gehen. Aber andererseits war es auch ganz gut, dass wir so früh dran waren, denn die ganzen Einheimischen hatten sich das offenbar so ähnlich vorgestellt wie wir, nur dass sie erst gewählt haben und dann zum Gipfel aufgebrochen sind – die Menge an Menschen, die uns beim Abstieg entgegen kam, war echt beeindruckend, zumal der Gipfel des Osterfeuerkopfes nicht wirklich viel Platz bietet. Und die Autos auf dem Parkplatz waren dann tatsächlich überwiegend aus GAP.

Aber definitiv die erste herbstliche Wanderung, mit viel Frühnebel und fallendem Laub… absolut stimmungsvoll! Zumindest beim einsamen Aufstieg.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.


Wank

10. Mai 2009

Alpspitze & Zugspitze

Ja, was soll man sagen? Der Weg auf den Wank ist nicht unbedingt der obskurste, einsamste oder schönste der Alpen, und das Gipfelziel ist ein eingezäuntes Kreuz neben der Gipfelhütte, die wiederum fünf Minuten von einer der hässlichsten Seilbahnstationen der Nordalpen entfernt ist. Aber trotzdem ist es ganz nett. Und trainieren tut der Weg allemal – gut 1000 Höhenmeter geht’s da rauf (da es am Anfang rauf-runter-rauf-runter geht, ist es etwas mehr, als man meinen würde).

Und natürlich ist die Seilbahn auch praktisch (auch wenn sie älter aussieht und älter klingt als 26 Jahre): kein Abstieg notwendig. Und das Panorama ist toll. Ich habe noch nie so viele Fotos von der Zugspitze an einem Tag gemacht; und ich habe in meinem Leben schon jede Menge Zugspitzfotos gemacht.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.