Bergwinter: Brünnsteinhaus – Mehr Rodelbahn-Winterwald-Wandern

22. März 2015

… denn irgendwie bekam ich in diesem Winter einfach nicht genug von den „einfachen“ Winterwanderwegen – die irgendwie immer mit mehr oder weniger offiziellen Rodelbahnen identisch zu sein scheinen.

Am Brünnsteinhaus war ich ja schon mal im Sommer (auf dem Weh zum Brünnstein, versteht sich) bei sehr mäßigem Wetter. Damals fand ich den Matsch auf dem Weg von Buchau ziemlich nervig, und meiner Erinnerung nach war das auch kein Weg, den ich im Winter mit Schneeschuhen ausprobieren wollte. Also ging es nur über den Winternormalweg von Mühlau über Rechenau hinauf. Der ist im mittleren Teil für einen Fahrweg ordentlich steil – ich weiß nicht, ob ich hier rodeln wollen würde. Aber ich stehe ja mit Rodeln sowieso auf Kriegsfuß…

Wenn ich mich richtig erinnere, steht auf dem Wegweiser am Wanderparkplatz 2:45 Stunden für die zirka 730 Höhenmeter bis zum Brünnsteinhaus – das hat mich erst mal etwas erschrocken. Aber das war natürlich nur die übliche Abschreckungs-Zeitangabe – nach 1:45 h war ich oben.

Brentenjoch-Kaiser-Panorama

Am Brünnsteinhaus war dann aber auch tatsächlich mal wieder Schluss – weder der Abstieg in Richtung Buchau war gespurt (hatte ich’s doch gewusst!) noch der Weiterweg in Richtung Himmelmoosalm und Gipfel. Aber das war schon okay, bei strahlendem Sonnenschein ein bisschen auf der Terrasse des Brünnsteinhauses rasten, das war auch okay. Nur, dass keine Speckknödel auf der Speisekarte standen, war etwas enttäuschend.

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Brünnstein – Hohe Luftfeuchtigkeit

3. Juni 2012

Hinteres Sonnwendjoch

Ich glaube, mit dem Brünnstein/Traithen-Gebiet bin ich jetzt durch. Ich hab die großen Gipfel alle einmal gesehen, und das reicht dann auch. Ich meine, ja, der Blick vom Brünnstein ist schön, aber die Zustiege sind es irgendwie nicht so recht wert – zumindest nicht für eine Wiederholungstour.

Nachdem ich ja dereinst schon am Traithen tief im Schlamm steckte, bin ich den Brünnstein extra von der anderen Seite aus angegangen – von Oberaudorf bzw. Buchau. Aber auch das hat nicht so wahnsinnig viel geholfen. Der Weg war schlammig, dementsprechend rutschig und auch nicht so wahnsinnig gut gepflegt. Okay, es hat in den letzten Tagen schon das eine oder andere mal geregnet… aber ich hatte eher das Gefühl, rutschiger Schlamm ist hier der Standard.

Der Gipfelanstieg machte dann etwas mehr Spaß. Aber dann fing es entgegen dem Wetterbericht auch noch zu regnen an, und ich dachte mir nur: Na super, noch mehr Feuchtigkeit. Also schnell wieder aufgebrochen.

Trotzdem war klar, dass ich über den Anstiegsweg nicht absteigen wollte. Also bin ich einmal (zu drei Vierteln) um den Brünnstein herum und dann über die Großalm und Längau-Alm hinunter. Das war zumindest sehr viel weniger matschig – dafür aber läuft man ab der Großalm praktisch durchgehend auf einer Asphaltstraße…

Darum… so weit, so gut, aber so lange es noch neue Gipfel zu entdecken gibt, komme ich hierher nicht mehr zurück.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.