Voldöpper Spitze (Voldöppberg) – Das (mittel)große Finale

29. November 2011

Inntal, Ecke Zillertal

Irgendwann muss diese Wandersaison doch mal zu Ende gehen – dachte ich mir. Und suchte mir für den Abschluss einen hübschen kleinen Gipfel aus, der mir schon länger mal vorschwebte.

Wenn man nun von Kramsach her aufsteigt, dann heißt der Berg „Voldöpper Spitze“; steht so auf allen Wegweisern. Wenn man dann in Richtung Brandenberg absteigt, dann kommt man vom „Voldöppberg“ (wieder die Wegweiser). Etwas verwirrend, das – aber der Berg hat tatsächlich auch zwei Gipfelkreuze im Abstand von vielleicht 50 Metern. Möglicherweise sind es ja tatsächlich zwei Gipfel…

Der Aufstieg war schlicht, aber steil. Der Abstieg war etwas kniffliger, weil da plötzlich ein Fahrweg, der auf der Karte stand, nicht existierte (sehr selten), dann aber zum Glück zehn Minuten später ein Fahrweg in der Realität existierte, den die Karte nicht kannte (nicht so selten). Dem konnte ich dann in Richtung Bärengrube folgen und musste nicht den großen Umweg über Breitenbach machen, den ich schon befürchtete.

Und so als Saisonabschluss ist die Voldöpper Spitze auch noch für eins gut: Sie liefert Blicke in die Kaiser, die Brandenberger Alpen (einschließlich des halben Rofans), die Tuxer Alpen, einige Gipfel der Zillertaler Alpen und der Bayerischen Voralpen – und eignet sich damit hervorragend dazu den Finger auszustrecken und aufzuzählen: „Da war ich dieses Jahr schon… und da… und da…“

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

Werbeanzeigen

Plessenberg – Kienberg

8. November 2010

Über dem Inntal

Es ist Anfang November, da muss jeder halbwegs schöne Tag ausgenutzt werden… es könnte ja der letzte für diese Saison sein.

Morgens hatte ich erst die Befürchtung, ich könnte mir mal wieder den einen Gipfel weit und breit ausgesucht haben, der im Nebel stecken würde. Aber im Laufe des Tages verzogen sich die Nebelschwaden dann doch tatsächlich – zumindest bis auf ein paar, die hübsch dekorativ über dem Inntal hängen blieben.

Die Tour an sich war auch sehr hübsch, wenn auch insgesamt für so einen Spätspätherbsttag fast schon ein wenig überlaufen. Von Brandenberg geht man erst zum Heuberg, macht dann (wenn man, wie ich, etwas Zeit schinden will, damit die blöden Nebel sich endlich verziehen) einen kurzen Abstecher zum Plessenberg, und kommt schließlich zum Kienberg. Und von da kann man sogar über die idyllische Einkehralm (heißt wirklich so, ist aber wohl eher nicht bewirtschaftet) eine Rundtour draus machen.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.