Baumgartenschneid – Der Wald, der See, der Gipfel

20. August 2013

Baumgartenschneid-Blick

Oh Mann oh Mann, jedes Mal ist es im Hochsommer das gleiche: Ich gehe ständig in die Berge und komme daher nie zum Schreiben, und deswegen stauen sich früher oder später die Touren.

Darum machen wir’s hier doch einfach mal etwas kürzer: Die Baumgartenschneid. Steht zwischen Tegernsee und Schliersee. Kennt eh jeder Münchner, der jemals ein Wochenende in den Bergen verbracht hat. Ist schnell gemacht, mehr so was für einen Vormittag.

Einziger Tipp für alle, denen das nicht sowieso schon klar ist: Der (etwas) weniger überlaufene Aufstieg von Tegernsee zweigt am Galaun auf den Fahrweg in Richtung Schliersee ab und führt dann von „hinten“ über die Baumgartenalm zum Gipfel hinauf.

Gern geschehen.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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Bergwinter: Baumgartnerkopf – Killergemsen greifen an

6. März 2011

Wegweiser am Baumgartnerkopf

Bei dem Wetter bzw. der Schneelage macht Skifahren echt keinen Spaß – also, mir jedenfalls nicht. Die Tourengeher, denen ich heute begegnet bin, sehen das vermutlich anders, aber zum Tourengehen bin ich leider nicht geeignet… jedenfalls hieß das, dass ich’s doch nochmal mit Winterwandern versuchen wollte.

Es war auch eigentlich ganz nett. Ich hatte mir einen Weg ausgesucht, der im Großen und Ganzen an einem Südhang hinauf führte – von Going zum Baumgartnerkopf (auch Baumgartenköpfl, in meiner Wanderkarte beispielsweise). Natürlich klappt das nie hundertprozentig, ein bisschen Ost- oder Westhang hat man immer dabei. Ab ca. 1400m war die Schneelage dann doch ordentlich, aber trotzdem brauchte ich keine Grödel, weil der Hang meist flach und/oder der Schnee tief genug war.

Nur die kleine Herde Gemsen hätte ich nicht gebraucht, die sich ausgerechnet, als ich mich in der Durchquerung eines schmalen, steilen Tobels mit Hartschneeeinlage befand, entschieden, oberhalb von mir ein bisschen Steinschlag auszulösen. Naja, ist ja gut gegangen.

Das winterliche Panorama vom „Gipfel“ – eher ein kleiner Vorsprung auf einer langen Schulter vorm Wilden Kaiser – war dann aber absolut großartig.