Reither Kogel: Voralpen-Feeling im Zillertal

Ist es sinnvoll, von München aus nur für eine kleinere Tagestour bis ins Zillertal zu fahren? Ökologisch? Nein. Ökonomisch? Nein. Aber manchmal lohnt es sich irgendwie trotzdem.

Man könnte ja meinen, ich hätte das Zillertal wandertechnisch inzwischen einigermaßen abgegrast. Aber nein – zum Beispiel bin ich noch nie auf dem Reither Kogel gewesen. Der steht zwischen Bruck im Zillertal und Reith im Alpbachtal und sieht, ganz ehrlich, nicht danach aus, als würde er sonderlich oft vom Zillertal aus bestiegen. Von Reith aus kann man nämlich die Seilbahn nehmen und hat dann nur noch eine halbe Stunde bis zum Gipfel. Gleichzeitig wirkt der Berg im Vergleich zu seinen Zillertaler Nachbarn ziemlich zahm: ein bewaldeter Hügel von gerade mal 1336 m. Am Gipfel wurden ein paar Bäume gefällt, damit man zumindest einen Blick ins Zillertal und auf die Berge um Alpbach herum werfen kann.

Zillertal-Panorama

Der Weg hinauf von Bruck ist allerdings erstaunlich schön. Man hat die Wahl zwischen einem längeren Weg mit einigem an Fahrweg oder einem steilen Waldpfad, der streckenweise erstaunlich alpin daherkommt. Ich bin den Steig hinauf und die Fahrstraßenroute hinuntergegangen. Wegen Holzarbeiten (denke ich) musste ich im Abstieg einen noch etwas größeren Schlenker machen als geplant, aber selbst das war noch okay. Dabei habe ich dann gelernt, dass es eine (schmale, bergige) Straße zwischen Zillertal und Alpbachtal gibt.

Wieder einer von der Schon-lange-mal-Liste gestrichen. Dabei ist doch erst Mai…

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