Bergwinter: Brünnsteinhaus – Mehr Rodelbahn-Winterwald-Wandern

… denn irgendwie bekam ich in diesem Winter einfach nicht genug von den „einfachen“ Winterwanderwegen – die irgendwie immer mit mehr oder weniger offiziellen Rodelbahnen identisch zu sein scheinen.

Am Brünnsteinhaus war ich ja schon mal im Sommer (auf dem Weh zum Brünnstein, versteht sich) bei sehr mäßigem Wetter. Damals fand ich den Matsch auf dem Weg von Buchau ziemlich nervig, und meiner Erinnerung nach war das auch kein Weg, den ich im Winter mit Schneeschuhen ausprobieren wollte. Also ging es nur über den Winternormalweg von Mühlau über Rechenau hinauf. Der ist im mittleren Teil für einen Fahrweg ordentlich steil – ich weiß nicht, ob ich hier rodeln wollen würde. Aber ich stehe ja mit Rodeln sowieso auf Kriegsfuß…

Wenn ich mich richtig erinnere, steht auf dem Wegweiser am Wanderparkplatz 2:45 Stunden für die zirka 730 Höhenmeter bis zum Brünnsteinhaus – das hat mich erst mal etwas erschrocken. Aber das war natürlich nur die übliche Abschreckungs-Zeitangabe – nach 1:45 h war ich oben.

Brentenjoch-Kaiser-Panorama

Am Brünnsteinhaus war dann aber auch tatsächlich mal wieder Schluss – weder der Abstieg in Richtung Buchau war gespurt (hatte ich’s doch gewusst!) noch der Weiterweg in Richtung Himmelmoosalm und Gipfel. Aber das war schon okay, bei strahlendem Sonnenschein ein bisschen auf der Terrasse des Brünnsteinhauses rasten, das war auch okay. Nur, dass keine Speckknödel auf der Speisekarte standen, war etwas enttäuschend.

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