Geigelstein – Nun ja.

Ein weiterer Berg auf meiner Liste von Münchner Klassikern, die mir noch in meiner Sammlung fehlen: der Geigelstein. Da die Sesselbahn ja nun nicht mehr in Betrieb ist, muss man zu Fuß rauf – entweder von Schleching oder von Sachrang. Weil ich es gut fand, die Priener Hütte als Zwischenstation nutzen zu können, habe ich mich für Sachrang entschieden.

Geigelstein

Am Ende hat sich mir der Geigelstein als ziemlich unspektakulärer Berg präsentiert. (Fast hätte ich „solide“ geschrieben, aber das wäre albern für einen Berg.) Der Aufstieg über den Jägersteig ist recht lang, aber unschwierig, der Abstieg von der Priener Hütte über den Fahrweg ist fast schon komfortabel. Das Spannendste war der Abstieg vom Gipfel in Richtung Breitenstein, wo man sich am Grat tatsächlich kurz fragt, ob das noch ernsthaft der Weg sein soll. Aber: Ist er.

Der Blick vom Gipfel ist zweifellos hübsch; in meinem konkreten Fall war es recht dunstig, was das Fernblicksvergnügen natürlich etwas geschmälert hat.

Wenn das alles klingt, als würde ich von dieser Tour abraten: keineswegs! Ich bin mir sicher, es liegt an mir, dass ich nicht mehr an Erlebnis aus ihr rausgeholt habe…

 


 

 

Strecke: Vom Parkplatz am Ortsrand von Sachrang aus über den Fahrweg bergwärts, dann nach links und übe den Fahrweg in leichten Auf und Ab bis zu einer Hütte. Wenige Meter später zweigt ein links Steig ab, der kurz darauf noch einmal einen Fahrweg quert und sich dann länger am Hang entlang hinaufzieht. Man erreicht schließlich wieder einen Fahrweg, den man bis zu seinem Ende bergan folgt. Dort schließt sich ein Pfad an, der sich nun meist am Waldrand entlang zieht bis zu den Hütten der Schreckalm und weiter bis zur Sulzingalm. Hier folgt ein kurzer Fahrweg, zunächst leicht fallend, dann nach links abzweigend wieder ansteigend zur Oberkaseralm.

Schließlich führt ein Pfad eim weiten Bogen den Südhang hinauf bis zum Nordrücken des Geigelsteins; zwischen den Latschenkiefern geht es schließlich hinauf bis zum Gipfel.

Als Variante für den Abstieg geht es vom Gipfel nach Südwesten über etwas gerölliges Terrain hinab und dann in leichtem Auf und Ab den Grat entlang in Richtung Breitenstein. In einer Senke zweigt rechts ein weiterer Steig ab, der recht steil und schnell durch den Wald zur Priener Hütte führt.

Ab der Priener Hütte folgt man dem Fahrweg ins Tal, wobei man entlang der Grünbodenalm auf einem alten Karrenweg ein wenig abkürzen kann (beschildert).

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