Bodenschneid – Mariä Halbtagestour

Was macht der Münchner Bergwanderer, wenn am Feiertag für den Vormittag leidlich gutes, aber für den Nachmittag schlechtes Bergwetter angekündigt wird? Richtig, er steht früh auf und macht eine Halbtagestour.

Bodenalm-Panorama

Im konkreten Fall habe ich zwei Wege von und zur Bodenschneid „erkundet“, die ich noch nicht kannte: Über den Weg 626, der auf halben Weg zwischen Enterrottach und Sutten-Sessellift beginnt, hinauf und über den Weg an der Krettenburg vorbei hinunter zur Firstalm.

Den Aufstiegsweg fand ich schöner als den anderen Weg über die Bodenalm – viel weniger steinig. Den Abstiegsweg fand ich… interessant. Das ist einer von den Wegen, die ich lieber bergauf gehen würde; lieber bei trockenem Boden; und lieber, wenn er nicht von Kühen zugesch—– worden ist. Aber davon abgesehen, war auch dieser Weg eine nette Abwechslung zum direkten Abstieg am Grat entlang zum Suttenstein. Die Variante, die ich gegangen bin („rechts“), verliert sich allerdings kurz vor den Firstalmen auf der Wiese – in der Gegenrichtung dürfte sie schwer zu finden sein.

Ich hatte fest vor, mit dem Sessellift ins Tal zu fahren, und das war auch ein guter Plan. Denn obwohl am Bodenschneid-Gipfel noch ein bisschen die Sonne schien, fing es an zu regnen, kaum, dass ich am Stümpfling angekommen war. Und dieser Regen war bitter kalt! Gut, dass die Suttenbahn inzwischen eine Wetterschutzhaube hat für Weicheier wie mich…

 


 

 

Strecke: Vom Sutten-Parkplatz den breiten Spazierweg parallel zur Straße talauswärts, wobei man die ersten beiden Aufstiege zur Bodenschneid ignoriert. Nach einiger Zeit sieht man rechts einen Karrenweg abzweigen, der auf eine rote Markierung zuhält. Eine Minute später zweigt der offizielle Weg ab – ein Steig, der sich durch den Wald hinaufzieht bis zur Bodenalm. Man quert die Almwiese und steigt hinter den Gebäuden am Waldrand hinauf bis zum Gipfel.

Vom Gipfel geht es zunächst über den Grat nach Süden, dann aber bald links auf einen Steig (bei Nässe rutschig), der über unerwartete steile Weideflächen führt, dann in ein Wäldchen. Am Abzweig rechts in Richtung Untere Firstalm. Der Weg spuckt einen auf den Kuhwiesen zwischen den beiden Almen aus, von wo man sich kurz seinen eigenen Weg zur Unteren Firstalm suchen muss.

Von hier über den breiten Steig zum Suttenstein und zum Stümpfling, von hier ab besten mit dem Sessellift zurück ins Tal.

 

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