Hippoldspitze – Zwischen Alpenrosen und… Lasern?!

Als ich neulich über die besten Alpenrosen-Touren geschrieben habe, war ich noch nicht auf der Hippoldspitze, sonst wäre sie definitiv dabei gewesen. Aber sie fügt sich auch perfekt in das Bild, das ich schon vorher hatte: Die beste Gebirgsgruppe für Alpenrosen sind einfach die Tuxer Alpen.

AhornspitzeEs führen mehrere Wege zur Hippoldspitze: Von Innerst am Weerberg, vom Geislerhof im Tuxertal oder vom Lager Walchen. Mein Aufstieg – der aus dem Tuxertal – scheint ein eher weniger beliebter zu sein. Denn obwohl am Gipfel einige Menschen waren, bin ich unterwegs kaum jemandem begegnet. Dabei ist die Strecke sehr schön – und vor allem absolut abwechslungsreich. Nach einem Fahrweg zum Eingehen zu Beginn bis zur Nasse-Tux-Alm geht es hinauf zum Hochleger und dann über die Almwiesen zu einer Kante… hinter der sich ein ganzes weiteres Tal auftut! Und die erwähnten Alpenrosen, die hier jetzt den ganzen Hang bedecken. Hinter der Vallruckalm geht es dann deutlich mehr ins Gelände bis zum Gipfel.

GipfelblickWobei: Das Gipfelkreuz steht auf einer weiten, grünen Kuppe ungefähr 20 Höhenmeter unterhalb es eigentlichen Gipfels. Der ist zwar etwas felsiger, aber trotzdem locker zu erreichen. Warum die meisten Leute schon am Gipfelkreuz Schluss gemacht haben, habe ich folglich nicht so ganz verstanden – zumal der eigentliche Gipfel für sie so einen nicht unerheblichen Teil des wirklich großartigen Panoramas verdeckt hat.

Die Hippoldspitze liegt übrigens im Truppenübungsplatz; man sollte also auf die Schießzeiten achten. Ansonsten läuft man laut der örtlichen Beschilderung offenbar unter anderem Gefahr, von Lasern verdampft zu werden…

Auf dem Rückweg bin ich dann ab der Vallruckalm über den Almfahrweg gegangen. Die Strecke ist ein bisschen kürzer als der Anstiegsweg, aber… ja, ist halt ein Fahrweg. Fast die ganze Zeit. Allerdings ist das Gelände recht abwechslungsreich, so dass man zumindest immer das Gefühl hat, guten Fortschritt zu machen.

 


 

 

Strecke: Vom Parkplatz geht es über die Straße weiter zum Geislerhof und, nur noch leicht ansteigend, weiter bis zur Nasse-Tux-Alm. Hinter der Alm führt ein Steig schnell durch die Wiesen hinauf zum Hochleger. Dort zweigt ein Pfad nach rechts ab und zieht unter wenig Höhengewinn am Hang entlang. Am Nederjoch macht der Weg eine scharfe Kurve und führt nun durch riesige Alpenrosenfelder in leichtem Auf und Ab zur Vallruckalm.

Hinter der Vallruckalm führt ein Pfad zunächst recht flach, dann etwas steiler, hinauf. Nach der Abzweigung zum Eiskarsee überquert man kurz eine Hochfläche; dann geht es durch die Südflanke der Hippoldspitze hinauf zum Hippoldjoch (und auf den Truppenübungsplatz). Über den Südgrat geht es nun zum Gipfelkreuz. Der eigentliche Gipfel ist von dort in drei Minuten weglos erreichbar.

Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg; ab der Vallruckalm kann man auch dem Fahrweg folgen (eine beschilderte Abkürzung nahe der Hobalm).

 

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