Ochsenälpeleskopf – Von Bikern und möglichen Walisern

Und wieder ein Berg von der „Da war ich ja auch noch nicht“-Liste gestrichen: den Ochsenälpeleskopf im Graswangtal, nördlich des Plansees.

Leider war ich mal wieder etwas spät dran, so dass die spärlichen öffentlichen Parkplätze am Hotel Ammerwald schon alle besetzt waren. Aber zum Glück gibt es zirka 100m in Richtung Plansee noch eine größere Fläche am Straßenrand, die nicht von Parkverbotsschildern gesäumt ist. Schwein gehabt.

Am Schützensteig IIUnd leider war ich auch mal wieder Opfer von verschwindenden Wegen und/oder verzögerter Kartografie. Den Steig entlang des Kuhkarbaches jedenfalls, der auf der aktuellen digitalen Kompass-Karte noch eingezeichnet ist, gibt es nicht mehr bzw. er ist nicht beschildert und auch nicht ohne Weiteres erkennbar. Na gut, dann bin ich also auch den Schützensteig aufgestiegen, den ich eigentlich exklusiv für den Abstieg vorgesehen hatte.

Hier kamen mir dann große Mengen an Single-Trail-Bikern entgegen. Ich habe ja sowieso das Gefühl, dass Single Trail in diesem Jahr einen plötzlichen Boom erfahren hat, aber hier war es besonders heftig. Ich nehme an, dass das hier eine besonders bekannte und beliebte Strecke ist…?

HirschwängDer weitere Aufstieg war dann sehr hübsch. Vor der Jägerhütte besteht die Beschilderung darauf, dass man nicht den direkten Fahrweg hinaufgeht, sondern einen Schlenker macht und den Pfad nimmt. Warum, ist nicht so ganz klar. Eigentlich bin ich ja immer für Pfade, aber hier war es definitiv ein Umweg. Über die Hirschwängalm (wo kurioserweise eine bayerische und eine walisische Flagge wehten), bin ich weiter zum Kuhkarjoch. Weil es jetzt doch schon etwas spät war und das Wetter nicht so hundertprozentig, habe ich auf einen Abstecher zum Kreuzkopf verzichtet; der sah ganz spannend aus, aber auch zeitraubend.

Die Aussicht vom Ochsenälpeleskopf war aber auch nicht schlecht.

 


 

 

Strecke: Zunächst geht es am Parkplatz des Hotels Ammerwald vorbei auf einem Fahrweg in den Wald. Bald schon zweigt aber nach links ein Steig ab, der sich in einigen Kehren den Hang hinaufzieht und schließlich flacher in ein Hochtal mündet. Kurz vor der Jagdhütte sieht man links einen etwas mitgenommenen Fahrweg. Diesen kann man bereits nehmen; alternativ dazu geht es noch ein Stück weiter, bis kurz vor der Hütte ein Wegweiser scharf nach links zurück in die Wiese und auf einen Pfad weist, der wieder auf den Fahrweg führt.

Der Fahrweg führt einen bis zur Hirschwängalm; dahinter schwingt sich ein Pfad zu einem kleinen Rücken auf. Hier zweigt man nach rechts ab und steigt in steil zwischen den Latschen über den Ostgrat zum Gipfel auf.

Den Abstieg kann man variieren, indem man über den Südgrat zum Kuhkarjoch absteigt und dort nach links in die Wiesen abbiegt. Der Weg führt zunächst recht steil, später in leichtem Auf und Ab zurück zur Abzweigung oberhalb der Hirschwängalm.

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