Largoz – Noch ein Berg im Geheimtipptal

Wattenspitze / Tuxer AlpenEs ist mir immer noch ein Rätsel, warum das Voldertal so ein Geheimtipp ist. Wobei „Geheimtipp“ es nicht so ganz trifft – Einheimische finden schon genug den Weg hier hinauf. Aber kaum jemand reist an, um hier in die Berge zu gehen. Am Parkplatz hinter der Krepperhütte war mein Auto jedenfalls das einzige mit einem deutschen Nummernschild; außerdem stand da noch eins aus Bludenz. Die restlichen acht oder neun Autos kamen alle aus Innsbruck oder Innsbruck-Land. Okay, für Münchner ist die Anfahrt etwas länger – aber nicht mal Kufsteiner oder Rosenheimer?! Naja, ich will mich nicht beklagen, dann ist mehr Platz für mich (sozusagen).

Nun muss ich zugeben, dass es der Largoz mit dem Rosenjoch auf der anderen Talseite nicht aufnehmen kann. Der Weg ist dort viel interessanter, der Gipfelblick spektakulärer. Aber seinem direkten Nachbarn, dem Hannerburger, kann er schon das Wasser reichen – zumal er etwas leichter zu erreichen ist. Erst geht es angenehm durch kühlen Wald, dann über Almwiesen zum freundlichen grünen Doppelgipfel hinauf.

Im Abstieg bin ich den unbeschilderten (aber teilweise markierten) Weg über das „Pfadfinderkreuz“ gegangen, das dem Hauptgipfel am Grat vorgelagert ist. Dort wiederum gab es zu allem Überfluss auch noch jede Menge Alpenrosen, die aber leider noch nicht blühten.

 


 

 

Strecke: Vom Parkplatz an der Krepperhütte beginnt ein Steig unbeschildert zwischen den beiden Fahrwegen; alternativ kann man zunächst einige Meter auf dem nördlichen Fahrweg (talauswärts) gehen, dann rechts auf einem deutlich erkennbaren Pfad quasi „zurück“ gehen – auch er führt auf den Steig, der sich nun durch den Wald hinaufzieht. Man quert dabei mehrmals den Fahrweg, kann aber immer auf den Steig zurückkehren.

An der Largozalm geht es zunächst weglos, aber markiert, in Richtung der stärksten Steigung weiter. Bald trifft man wieder auf einen ordentlicheren Steig, der bis zum Gipfel führt.

Den Abstieg kann man variieren, in dem man über den Nordgrat zum weithin sichtbaren „Pfadfinderkreuz“ absteigt. Hier macht man eine scharfe Linkskurve und steigt weiter hinab bis zum Waldrand. Hier wendet sich der Weg nach links und führt nun sanfter fallend zurück zur Largozalm.

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