Hochgern – Niemand nennt mich eine feige Sau!

Alle RichtungenHat auch keiner.* Aber:

Uli war neulich auf dem Hochgern und hat dann darüber geschrieben. Ich fand, sein Bericht klang wirklich interessant, aber ich war etwas erschreckt über die Länge der Tour. Dann wurde ich deswegen auf Twitter ein bisschen ausgelacht. Seufz – was blieb mir also übrig, als die Tour selbst auszuprobieren?

Weil Uli sie außerdem als „sehr beliebt“ bezeichnet hatte, habe ich sie an einem Freitag in Angriff genommen, an dem ich praktischerweise frei hatte. Soll keiner sagen, ich würde nicht auf die Blogger-Kollegen hören!

Und tatsächlich habe ich praktisch alles so vorgefunden, wie er es beschrieben hatte. Darum mache ich es mir leicht und verweise einfach nochmal auf seinen Artikel – warum soll ich das alles hier wiederholen? Nur bessere Fernsicht hatte ich wohl, darum hier ein zusätzliches Foto:

Südpanorama

Ergänzen könnte ich noch, dass ich im Anstieg eine leicht andere Strecke gegangen bin – von der Bergwachthütte zur Gernalm und hinterm Hasenpoint her. Diese Variante kann ich, der Abwechslung wegen, durchaus empfehlen – allerdings nur bei guten Verhältnissen. Hinter dem Hasenpoint quert man einen Wiesenhang, wo zwar insofern ein „Weg“ existiert, als da eine graslose Spur ist. Allerdings ist dieser „Weg“ nicht in den Hang hineingetreten, die Füße stehen also bei jedem Schritt seitlich schief. Bei Regen und Matsch stelle ich mir das schon sehr unangenehm vor.

Ach so – war die Tour am Ende wirklich unangenehm lang? Nein, war sie nicht. Tatsächlich fand ich sie sehr abwechslungsreich, vielleicht kam sie mir daher kürzer vor. Oder vielleicht kommt mir gegenüber der Tour zum Hohen Ziegspitz im Moment alles kurz vor…

* jedenfalls nicht in letzter Zeit; ich wollte einfach mal mit einem Filmzitat einsteigen

 


 

 

Strecke: Vom offiziellen Parkplatz geht es kurz auf der Straße weiter bergan an den Häusern vorbei, dann links auf einem Karrenweg in den Wald. Dieser quert einen Fahrweg; kurz darauf zweigt rechts ein Steig ab, auf dem man den ansonsten folgenden Fahrweg dreimal abkürzen kann. Zuletzt geht es über den Fahrweg zur Agergschwendtalm und weiter durch den Wald bergan bis zur Bergwachthütte.

Hier kann man den Aufstieg variieren, indem man rechts abzweigt und auf breitem Weg zur Gernalm wandert. Hinter der Alm führt nun ein steiler, ausgewaschener Steig in die Lücke zwischen Hasenpoint und Hochgern. Auf der anderen Seite geht es kurz steil hinab, dann quert man sanft fallend einen Wiesenhang auf leider schlecht ausgebautem Weg. In einem Wäldchen auf der anderen Seite zweigt man links ab und steigt nun wieder auf besserem Weg steil über die Südflanke auf, bis man kurz vor dem Gipfel den „Normalweg“ erreicht.

Der Abstieg auf dem „Normalweg“ führt über den sanfteren Westrücken hinab, in den allerdings mehrere Pfade getreten wurden – man sollte aufpassen, nicht zu sehr nach links abzudriften. An der Hochgernhütte erreicht man einen Fahrweg, auf dem man zurück zur Bergwachthütte und ins Tal gelangt.

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