Laber – Die Seilbahnberg-Sammlung füllt sich

Ich war noch nie am Laber. Oder am Ettaler Mandl. Überhaupt ist der Bereich westlich der A 95 und nördlich des Graswangtals ein blinder Fleck auf meiner persönlichen Landkarte, und ich weiß nicht so ganz genau, warum.

Kramer Aber irgendwie neige ich in diesem Frühjahr dazu, Seilbahnberge abzuarbeiten. Bergab macht sowieso weniger Spaß als bergauf, und solange man noch nicht auf die ganz tollen Berge kommt, fehlt mir noch die Motivation. Und fürs Konditionstesten und -trainieren allein sind die Berge mit Seilbahn natürlich besonders gut geeignet.

Und so kam ich dann doch endlich mal zum Laber. Aufgrund der Bedingungen (noch ordentlich Schnee auf den Nordhängen) bin ich den etwas weiteren, aber wohl unschwierigeren Weg über die Soile-Alm gegangen. Weil es schwerstes Tauwetter war, bin ich trotz Sonnenschein im Wald mal wieder ordentlich nass geworden, aber okay. Oberhalb der Soile-Alm gab es dann etwas Verwirrung, was den Weiterweg anging, weil dort noch einiges an Schnee lag; es war aber nirgendwo gespurt, wo der Weg hätte verlaufen müssen. Ich bin dann über einen schon aperen Bärlauch-übersäten Hang weiter angestiegen und weiter oben zurück zum richtigen und hier auch gespurten Weg gequert – aber ich hab nicht mehr eruieren können, wo der nun eigentlich herkam.

Der Berg selbst ist dann so mittelprächtig, würde ich sagen. Die Aussicht ist ganz hübsch (nach Norden hin hingen noch viele Wolken), aber es ist auch sehr baumreich.

SoileseeAber die Seilbahn… ist eine der kuriosesten, die ich kenne. Im Prinzip ist es eine Umlaufbahn, aber sie ist nicht kuppelbar und es gibt nur vier Gondeln, die im gleichen Abstand verteilt am Seil hängen. Das heißt, wenn je eine in der Berg- und Talstation sind, sind die beiden anderen genau in der Mitte der Strecke. Weil die Gondeln in den Stationen nicht langsamer fahren können, muss die ganze Bahn dann komplett stehen bleiben, wenn Leute ein- oder aussteigen wollen. Sehr, sehr merkwürdig. Wäre es nicht schlauer gewesen, die vier Gondeln in zwei Zweiergruppen aufzuhängen? Dann hätte man quasi eine – wenn auch altertümliche – Gruppenumlaufbahn, wie es sie ja noch an einigen Orten gibt… Aber okay, wenigstens ist die Bahn drollig.

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