Brennkopf – Der Gegenentwurf

BründlingalmUm den März hier im Blog dann schnell noch zu Ende zu bringen: Ich war auch noch auf dem Brennkopf oberhalb von Walchsee. Und einen größeren Gegensatz zum Tag vorher auf dem Jochberg ist kaum vorstellbar. Wir erinnern uns: Der Jochberg war, an einem Freitag, gut besucht. Am Brennkopf hingegen sind mir insgesamt fünf Menschen begegnet.

Dabei sehen beide auf dem Papier so ähnlich aus – mittelhohe Berge am nördlichen Alpenrand mit schönem Ausblick nach Süden. Der eine ist 86 km von München entfernt, der andere 95 km. Der eine erfordert 720 Höhenmeter im Aufstieg, der andere 670 Höhenmeter. Beide haben eine (Alm-)Wirtschaft, zu der man einen Abstecher machen kann.

Alles eine Frage des Marketings?

Aber ich will mich nicht beklagen, der Brennkopf ist als „schnelle“ Tour wirklich schön. Ich hatte ihn zuvor schon einmal als Teil der Wandberg-Runde mit Lochner Horn und Wandberg „mitgenommen“. Aber diesmal konnte ich ihn als Gipfel viel mehr genießen… den schönen Blick ins Inntal und auf den Zahmen Kaiser und, in die andere Richtung, die irgendwie verschnörkelte Almenlandschaft zwischen Wandberg und Karspitze.

Ähm, ja, ich hör jetzt lieber auf, sonst ist es beim nächsten Mal dahin mit der Bergeinsamkeit. (Sagte er, war dann aber beruhigt, als er noch einmal einen Blick auf die kläglichen Besucherzahlen seines Blogs warf…)

 


 

 

Strecke: Vom Parkplatz am Funpark folgt man dem Weg entlang des Baches nach rechts. Kurz vor den Häusern des Weilers Maurach zweigt links der Steig ab, der nun eine Weile durch den Wald bergauf führt. Man erreicht schließlich ein Almgebäude, folgt dem Fahrweg nach rechts zur Hupfnalm, dann wieder nach links unterhalb des Gipfels entlang. Beim Erreichen der Westschulter trifft man auf einen weiteren, kurzen Fahrweg, der nach rechts abzweigt. Ihm folgt man kurz, bis nach rechts der Pfad abzweigt, der uns das letzte Stück zum Gipfel bringt.

Eine Variante für den Abstieg ist es, auf dem Fahrweg unterhalb des Gipfels nicht links zurück zur Hupfnalm zu gehen, sondern ihm rechts bis zur Hitscheralm zu folgen. Hier zweigt ein Steig ab, der zurück ins Tal führt und nahe des Moarwirts auf einer Talstraße endet. Dieser folgt man nach links zurück bis zum Ausgangspunkt.

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