Bergwinter: Von der komischen Seite zum Bodenschneidhaus


Am Bodenschneidhaus

Irgendwie – ich weiß nicht warum – hat es sich so eingebürgert, dass man im Winter von Neuhaus aus zum Bodenschneidhaus hochgeht. Das ist eben einfach so.

Also habe ich das natürlich nicht gemacht. Stattdessen bin ich nach Rottach-Egern gefahren, hab an der Mautstelle geparkt und bin da losgegangen. Und was soll ich sagen, das war ein erstaunlich einsamer Weg – mir ist genau ein weiterer Mensch begegnet – und bestimmt nicht weniger schön als der von Neuhaus.

Finden muss man ihn allerdings, denn der erste Wegweiser ist völlig irreführend. (Tipp: Rechts auf der Kühzaglstraße nach Kühzagl gehen, sonst endet schon fast wieder am Seeufer.) Aber dann wird es eigentlich ganz nett. In Kühzagl beginnt ein Fahrweg, der nach ein paar hundert Metern nicht mehr geräumt ist – da lohnen sich dann je nach Schneelage schon die Schneeschuhe. Bei mir war es leider sehr nasser Schnee, so dass, puh, anstrengend.

Hinter der Alm trifft der Weg dann auf die Fahrstraße von Neuhaus, auf dem alle anderen heraufkommen, viele von denen auch mit Schneeschuhen – wobei ich hier nicht so ganz verstehe, warum. Auf dem bis auf drei Zentimeter geräumten Fahrweg geht es sich mit Spikes (oder auch ohne) viel einfacher…

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