Pendling – Ein halber Tag, plus ein Bisschen


Kaiser-Blick

Es gibt wenig daran zu rütteln, dass die Besteigung des Pendlings eine kleine Spritztour ist, eine Halbtagestour, ein ausgedehnter Spaziergang. Wenige Berge in Tirol sind so gezähmt wie der Pendling. Und wenn man auch an der einen oder anderen Schraube drehen kann, um die Tour interessanter zu machen: ein wahnsinnig erfüllender Gipfelsieg wird nicht daraus werden.

Aber manchmal braucht man ja auch genau das – eine kleinere Unternehmung, die immerhin auch ein ziemlich gewaltiges Panorama oder zwei aufweisen kann.

Hier also mein Tipp, um den Pendling ein bisschen spannender zu machen: von Schneeberg aus nicht den direkten Weg raufgehen. Auch nicht den Weg über die Kala-Alm, wobei der schon ganz nett ist. Aber wenn man besonders „exzentrisch“ sein will, dann geht man in Richtung Höhlenstein bis kurz vor der Jochalm. Den Steig über die Heimbergköpfe, der ab hier auf vielen Karten eingezeichnet ist, existiert leider nicht (da sind sogar Zäune). Aber immerhin führt ein offenkundig wenig benutzter Waldsteig zur Alten Kala-Alm. Den fand ich ganz interessant, auch wenn er leider nicht sehr lang ist und oberhalb der Alm auf den Fahrweg mündet.

Bis hierher hatte ich keinen einzigen Menschen getroffen. Beim Abstieg über den Normalweg habe ich dagegen dann aufgehört zu zählen, wie viele Leute mir entgegen kamen. Gut, es war dann auch bald Mittag – Zeit für die zweite Schicht der „Halbtagestouristen“…

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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