Setzberg – Zwischen Wolken und Horizont


Sonnenuntergang über den Tegernseer Bergen

Ich bin ja ein großer Fan von Sonnenuntergangs-Wanderungen, aber ich suche sie mir schon nach einem bestimmten Schema aus: (Süd-)westlich meines Ziels muss ein Berg sein, hinter dem die Sonne untergehen kann; es sollte nicht allzu viel holpriger Steig dabei sein, der mir im Dunkeln Mühe macht; und das Ganze darf auch nicht zu lang sein, denn stundenlang durch die Dunkelheit zu laufen, wird dann doch irgendwann langweilig.

Letzteres wiederum führt dazu, dass ich gern noch schnell nach der Arbeit losgehe, um einen Sonnenuntergang einzufangen. Und das wiederum führt dazu, dass ich mich am Ende oft ganz schön beeilen muss, um rechtzeitig oben anzukommen.

So war es auch hier: Vom Wallbergmoos zum Setzberg, ordentlicher Weg, anderthalb Stunden, kein Problem. Nur: Nachdem ich mich durch die Baustelle gequält hatte, die man „Bad Wiessee“ nennt, hatte ich zu den anderthalb Stunden jedenfalls keinerlei zusätzlichen Puffer mehr. Also musste es schnell gehen.

Und außerdem waren da auf einmal jede Menge Wolken, die mich ein bisschen am Sinn des Unterfangens zweifeln ließen. Den größten Teil des Aufstiegs verbrachte ich tatsächlich im Schatten; erst an der Freisinger Hütte war dann plötzlich doch wieder ein bißchen Sonne da: Sie stand unter den Wolken! Da steigerte sich meine Motivation dann doch nochmal, und tatsächlich: Als ich am Gipfel stand, ging die Sonne zwischen den Wolken und den Berggipfeln unter.

Magisch.

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