Stripsenkopf – Go West, Young Man


Wilder Kaiser (Rückseite)

Die Besteigung des Stripsenkopfes von der Griesner Alm aus ist natürlich kein sonderliches Abenteuer – an schönen Wochenendtagen trifft man hier schon mal ein paar hundert Menschen, zumindest bis zum Stripsenjochhaus. Es ist eine schöne Wanderung mit beeindruckendem Blick auf die vergleichsweise seltener bestaunte „Rückseite“ des Wilden Kaisers.

Wir haben es trotzdem geschafft, uns zumindest für ein paar Minuten wie (ganz kleine) Abenteurer zu fühlen. Vom Gipfel gibt es einen Weg, der über den Grat hinab direkt nach Westen führt. Dieser Weg steht auf keiner Wanderkarte * – nicht mal auf supermodernen Kompass-Online-Karte – und ist vor Ort nur mit „Panoramaweg“ beschildert, nicht mit Ortsangabe. Sollten wir uns trauen, ihn trotzdem zu gehen, und hoffen, dass er uns zum Stripsenjochhaus zurück bringt?

Äh: Ja. Denn wohin sollte er sonst führen? Und natürlich endete er nach einer Viertelstunde des Rumkraxelns in einer Latschengasse ganz brav auf dem Weg vom Stripsenjochhaus zum Feldalmsattel. Aber immerhin.

Anderes Thema: Nahe der Griesener Alm hat ein saisonaler Bach übrigens einen Teil des Fahrwegs weggerissen, offenbar bei dem allgmeinen Hochwasser in diesem Frühling. Das ist kein Problem, man kann einfach über die Wiese ausweichen – aber es sieht durchaus spektakulär aus…

*) außer auf der handgezeichneten, die am Stripsenjochhaus steht (wie ich im Nachhinein festgestellt habe)

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