Dürrnbachhorn – Sie nennen es „nostalgisch“


Loferer Steinberge

„Echte“ Müncher Berggeher wissen einfach manche Dinge, die ich nach Jahren und Jahren hier immer noch nicht aufgenommen habe: Zum Beispiel kennen sie die Winklmoosalm und wissen, dass da ein uralter Sessellift bis knapp unter den Gipfel des Dürrnbachhorns führt. Ich wusste das bis vor kurzem nicht, und es half auch nicht, dass dieser Lift in der Kompass-Karte nicht verzeichnet ist. Beim Kartenstudium hatte ich zwar keinen Zweifel daran, dass man auf keiner Tour, die auf der berühmten Winklmoosalm beginnt, unbedingt die große Bergeinsamkeit finden würde; aber die Existenz des Lifts war dann doch überraschend.

Nicht, dass er sonderlich populär wäre. Ich bin sozusagen „von hinten“ über die Finsterbachalm zum Dürrnbachhorn aufgestiegen, und bis zum Gipfel ist mir kein Mensch begegnet. Am Gipfel waren dann doch ein paar Leute, und in dem Restaurant an der Bergstation auch, aber es hielt sich doch schwer in Grenzen. Könnte auch was damit zu tun haben, dass der Lift als „nostalgisch“ vermarktet wird, was aber offenkundig primär ein Marketing-Euphemismus für „klapprig und alt“ ist.

Ach so, die Wanderung? Ja, war okay. Der Blick in die Loferer ist toll.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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