Bergwinter: Semmelkopf (Ascherjoch)


Blick ins Stallenbachtal

So langsam scheint sich der Winter dann ja doch dem Ende zu zu neigen, aber letztes Wochenende war nochmal Schneeschuhgehen dran. Angesichts der geringen Lawinengefahr (Stufe 1) haben wir uns sogar ein bisschen was getraut – aber, wie üblich bei mir im Winter, nicht allzu viel.

Morgens ging es unter einer doch recht ordentlich demoralisierenden Nebeldecke ins Trockenbachtal am Ursprungpass und unten durch den Graben in Richtung Trainsalm. Die Spur war zwar ganz gut, führte aber immer quer am Hang entlang, was mit Schneeschuhen ja doch etwas mehr Arbeit erfordert als mit Ski, aber gut. Etwas unterhalb des Gipfels stießen wir dann tatsächlich durch die Wolkendecke und standen plötzlich im strahlenden Sonnenschein – wow! Anfangs konnte ich das allerdings nicht so ganz genießen, weil wir, statt unten am Bach zu bleiben, der Spur in einen Hang gefolgt waren, der mir Schisser nicht so hundertprozentig geheuer war. Aber oben am Gipfel war’s dann umso großartiger, mit Bonusblick zum Kaiser, der gegenüber aus dem Nebelmeer ragte.

Für den Abstieg sind wir über den Grat zur Ascherjochalm gegangen, was ganz gut ging – nur der letzte Hang hinunter zur Alm ist auch wieder was, das ich Lawinenängstlichen nicht empfehlen kann. Zum Glück ist er aber nicht sonderlich lang.

Und dann war sogar der Fahrweg zurück ins Tal in seinem tief verschneiten Zustand noch sehr idyllisch – und der Nebel hatte sich inzwischen gelichtet. Denn bäh, wieder in die Wolken zurück laufen müssen – das hätte ich jetzt nicht so toll gefunden.

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