Kreuzeck – Zeitverzögerter Niederschlag


Am Kreuzeck

Am Feiertag wollte ich, vor allem auch angesichts des Schneefalls der letzten Tage, nur mal kurz raus. Keine ausladende, lange Tour oder sowas. Also entschloss ich mich, einfach kurz zum Kreuzeck raufzulaufen und dann mit der Seilbahn wieder herunterzufahren. Sollte es mich überkommen, könnte ich ja noch einen kleinen Abstecher zum Osterfelderkopf machen (die Alpspitzbahn fährt ja noch nicht).

Der Aufstieg war insofern ganz interessant, als man gerade auf den zahlreichen Pistenquerungen den Weg unterm Schnee nicht mehr unbedingt erkennen konnte. Und weiter oben zwischen Tröglhütte und Kreuzalm habe ich den Steig mit den ganzen literarischen Zitaten genommen (hat der einen Namen?), da lag noch so viel Schnee, dass man durchaus ein bisschen aufpassen musste. Spannende Sache.

Aus dem zweiten Teil des Plans wurde dann nichts, denn die Seilbahn war kaputt. Also habe ich mir meine Kräfte lieber für den Abstieg durch den Schnee gespart. Durch eine kleine Schleife in Richtung Hausberg konnte ich das aber alles „entschärfen“, und so ich mehr zu Tal gebummelt als gestapft.

Nur eins hatte ich nicht bedacht: Im mittleren Teil des Wegs schmolz gerade der Schnee auf den Bäumen rapide. Und tropfte. Und so bin ich so nass geworden wie noch nie zuvor bei sonnigem Wetter…

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