Voldöpper Spitze (Voldöppberg) – Das (mittel)große Finale


Inntal, Ecke Zillertal

Irgendwann muss diese Wandersaison doch mal zu Ende gehen – dachte ich mir. Und suchte mir für den Abschluss einen hübschen kleinen Gipfel aus, der mir schon länger mal vorschwebte.

Wenn man nun von Kramsach her aufsteigt, dann heißt der Berg „Voldöpper Spitze“; steht so auf allen Wegweisern. Wenn man dann in Richtung Brandenberg absteigt, dann kommt man vom „Voldöppberg“ (wieder die Wegweiser). Etwas verwirrend, das – aber der Berg hat tatsächlich auch zwei Gipfelkreuze im Abstand von vielleicht 50 Metern. Möglicherweise sind es ja tatsächlich zwei Gipfel…

Der Aufstieg war schlicht, aber steil. Der Abstieg war etwas kniffliger, weil da plötzlich ein Fahrweg, der auf der Karte stand, nicht existierte (sehr selten), dann aber zum Glück zehn Minuten später ein Fahrweg in der Realität existierte, den die Karte nicht kannte (nicht so selten). Dem konnte ich dann in Richtung Bärengrube folgen und musste nicht den großen Umweg über Breitenbach machen, den ich schon befürchtete.

Und so als Saisonabschluss ist die Voldöpper Spitze auch noch für eins gut: Sie liefert Blicke in die Kaiser, die Brandenberger Alpen (einschließlich des halben Rofans), die Tuxer Alpen, einige Gipfel der Zillertaler Alpen und der Bayerischen Voralpen – und eignet sich damit hervorragend dazu den Finger auszustrecken und aufzuzählen: „Da war ich dieses Jahr schon… und da… und da…“

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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