Trockenbachalm – Später Sieg der Vernunft


Kelchsau

Nein, natürlich wollte ich eigentlich nicht zur Trockenbachalm wandern. In einem leichten Anflug von Größenwahn wollte ich eigentlich zum Schwaigberghorn und danach vielleicht noch zum Feldalphorn. Anspruchsvolles Programm. Nur leider habe ich mich gleich zu Beginn der Tour verlaufen. (Der Steig, der auf manchen Wanderkarten verzeichnet ist, um den Fahrweg in Richtung Schwaigberghorn abzukürzen? Existiert nämlich nicht.)

Na gut, also bin ich erstmal in Richtung Feldalphorn gegangen. Aber auf etwas mehr als halber Höhe kann man ja ohne Höhenverlust in Richtung Schwaigberghorn queren. Ist auch so… im Sommer. Und vielleicht auch zu anderen Jahreszeiten. Aber nicht heute: Da lag nämlich auf halber Strecke der Querung plötzlich ein ca. fünf Meter langer Abschnitt mit Blankeis (drei, vier Zentimeter dick) vor mir. Nun hatte ich keinen Eispickel dabei (nicht mal Spikes), und umgehen war im steilen Gelände auch nicht möglich. Also bin ich, etwas frustriert, wieder umgedreht.

Zurück an der Trockenbachalm hat mich mein GPS-Gerät dann informiert, dass ich bereits 930 Höhenmeter auf dem Buckel hätte, und da erschienen mir die nächsten 400 Höhenmeter zum Feldalphorn dann doch ein bisschen viel (nicht, dass es zum Schwaigberghorn viel weniger gewesen wären… ich sag ja, Größenwahn).

Also blieb die Trockenbachalm das De-facto-Ziel. Und jetzt muss ich morgen wohl doch noch mal los – denn so kann die Saison eigentlich nicht enden…

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