Großer Traithen


An der Fellalm

So, einen bin ich euch erstmal noch schuldig: den Großen Traithen.

Nachdem ich es auf den Kleinen Traithen schon mal geschafft hatte, ich andererseits aber von meiner Blauberge-Runde am Vortag durchaus noch etwas mitgenommen war, hatte ich mir den Großen Traithen als mögliches, nicht aber unbedingtes, Ziel gesetzt. Dementsprechend wollte ich auch nicht auf dem direkten Weg rauf, sondern hatte das ganze als mögliche Rundtour angelegt.

Von der Rosengasse am Sudelfeld aus bin ich erstmal in Richtung Brünnstein gegangen, kurz vor der Seeonalm dann aber rechts abgebogen in Richtung Steintraithen. Da habe ich mich dann fix mal verlaufen. GPS rausgeholt, GPS sagt: „Stimmt, da ist ein Weg, der eine Sackgasse ist, den bist du gegangen, und der ist jetzt vorbei.“ Na toll. Ich stand mitten in einem steilen Wiesenhang. Aber zum Glück habe ich in der Ferne doch noch eine Markierung des echten Wegs erspäht und bin dann darauf zu gerobbt.

Dann kam ein alter Hangrutsch, der noch nicht so ganz verfestigt war und meinen Schuh schlucken wollte. Bis zum Knöchel im Matsch. Super.

Irgendwann war ich dann oben im Joch und dachte mir, naja, bis zum Steintraithen gehst du noch, kannst dann ja umdrehen, wenn du müde wirst. Aber der Weg zum Steintraithen? Patschnass und dementsprechend rutschig, und sowieso typisches Rinnenklettern zwischen Latschenkiefern durch. Da wollte ich dann doch lieber nicht zurück.

Also setzte ich den Weg fort und kam so – Fanfare! – unerwarteterweise doch zum Großen Traithen. Vorm Abstieg zur Fellalm wurde ich dann von den übrigen Gipfelbezwingern heftigst gewarnt (rutschig, schlammig, feucht), aber der war halb so schlimm. Die werden sich umgeguckt haben, als sie zum Steintraithen kamen…

Zwischen Fellam und Rosengasse wurde es dann nochmal so richtig, richtig matschig (es ist so ein hässliches Gefühl, wenn der Schlamm zwischen den Fingern trocknet). Inzwischen war ich aber, trotz Erfrischung auf der erstaunlich urwüchsigen Fellalm, auch schon echt k.o. und konnte damit nicht mehr so recht umgehen… nerv.

Aber ist abgehakt, okay, muss ich nur nicht nochmal haben. (Bis auf den Gratweg zwischen Steintraithen und Großem Traithen, der war echt nett.)

Ach ja, und irgendwo da habe ich meinen linken Fuß offenbar derart überfordert, dass es jetzt wohl erstmal für eine Weile keine neuen Einträge hier geben wird. Und das mitten im Sommer. Grummel.

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4 Responses to Großer Traithen

  1. Kati sagt:

    Mei des is a lustig,
    da google ich mal mei Oim und dann land i auf am Blog.
    Schön dass du d Fellalm als „erstaunlich urwüchsig“ bezeichnest. Da bin i scho stolz drauf!
    Vielleicht sieht ma sich ja mal im Sommer,
    Kati (Sennerin Felloim)

  2. Ui, dann sind das auch deine Kühe auf meinem „Titelbild“… hoffentlich forderst du jetzt keine Tantiemen. 🙂

  3. Kati sagt:

    Ja, des san Amelie und Gracie. Meine Oimkia von 2010. Wenns hinhaut kommen die a heuer wieder mit hoch…

  4. Silvia Türtscher sagt:

    Nachricht an Kati

    Hoppla, jetzt war i o grad beim googeln, Jetz bin i aba neugierig:

    Hallo, bist du die Kati, diewo mal mit der Karola auf der oim

    zammgschafft hot ?

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