Brunnenkopf


Klammtalspitze

Die Wege im Tal der Linder eignen sich eigentlich immer ganz gut fürs Frühjahr: Sie sind fast durchwegs nach Süden exponiert und die Gipfel liegen meist unter 2000m, so dass der Schnee relativ früh schmilzt. Und im Frühjahr ist hier auch deutlich weniger los als im Hochsommer, wo man ja schon froh sein muss, am Schloss Linderhof überhaupt einen Parkplatz zu bekommen.

Also war ich am Samstag auf dem Brunnenkopf. Je nach Kondition und Schneelage hatte ich halb vor, dann noch weiter zum Pürschling zu gehen. Die Kondition war okay, aber es lag doch noch zuviel Schnee drin – der letzte Anstieg zum Gipfel war etwas abenteuerlich mit mehreren jederzeit einzubrechen drohenden Schneebrücken. So bin ich am Ende einfach nur einmal rauf und runter gelaufen.

Spaß gemacht hat’s trotzdem, und meine Zuversicht auf eine starke Bergsaison steigt. Das einzig Blöde war, dass ich am Gipfel auf den nervigsten Bergwanderer der Gegenwart traf und dort allein mit ihm war (ein junges Pärchen hatte die Geistesgegenwart, sich schnell aus dem Staub zu machen). Das war so ein Mensch, der sich nicht nur mit allem auskannte und zu allem eine Meinung hatte und nicht aufhörte zu reden, sondern auch noch eingeschnappt war, wenn man ihm nicht sofort beipflichtete. (Nicht, dass ihn das in seinem Redefluss signifikant unterbrochen hätte.)

Naja, ich bin dann schnell wieder gegangen und hab meine Brotzeit an den noch unbewirtschafteten Brunnenkopfhäusern gegessen. Wärmer war’s da eh.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: