Zunterkopf


Tannheimer Gruppe im Herbst

Es ist erstaunlich, wie sehr ein schöner Herbsttag die Leute ins Gebirge lockt, auch wenn ausnahmsweise mal nicht Nationalfeiertag ist: nämlich mindestens so viele, dass die Parkplätze an der Ammerwaldalm schon am frühen Morgen so ziemlich alle belegt waren. Also schon wieder ein detailliert ausgearbeiteter Plan vereitelt. Mist.

Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann entschlossen, ganz bis an den äußersten Rand meiner mitgebrachten Wanderkarte weiterzufahren und einen Berg mit dem Namen Zunterkopf zu besteigen, von dem ich vorher im Leben noch nichts gehört hatte. Meine Befürchtung, dass sich der Aufstieg in typischer Ammergauer-Alpen-Manier als verwitterter Jägersteig herausstellen könnte, traf aber zum Glück nicht ein. Der Weg hört zwar verwirrenderweise auf die Bezeichnung „Breitenwang Tauern“ oder auch „Tauernspitz“ – was der Name des nächsten Gipfels ist, auf den weiterführende, tatsächlich eher verdächtig aussehende Steigspuren sich noch ziehen.

Wenn man aber am Zunterkopf bleibt (das ist das erste Gipfelkreuz, das man erreicht), dann ist das durchaus eine schöne, wenn auch nicht überwältigend anspruchsvolle Bergwanderung, die auch – offenkundig – weniger überlaufen ist als die Ammerwald-Wege auf der anderen Talseite. Und die Aussicht ist wahrscheinlich auch besser – auf die nördlichen Ammergauer, das Reuttener Becken, den Hahnenkamm, ins Lechtal, auf den Thaneller…

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.

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