Jovenalm


Großpoitneralm

Ich hab mich noch gar nicht bei Uli bedankt, der mich am Blog Day (den ich selbst am Ende natürlich doch wieder verschlafen habe) verlinkt und eine überaus positive Kritik übers bergsommerblog geschrieben hat. Das ehrt mich sehr, zumal Ulis Blog auf-den-berg.de mit sehr viel mehr Liebe gemacht ist als mein ja doch oft mal dahingerotztes Etwas hier. Vielen Dank!

Er schreibt über mein Blog unter anderem: Dabei geht es gerne auch um Berge, die nicht zu den typischen “Münchner Hausbergen” gehören, sondern etwa unbekannter und damit einsamer sind.

Das stimmt – zumindest versuche ich immer, nicht der Herde zu folgen, sondern alles das abzulaufen, was laut Wanderkarte sinnvoll zu „bewandern“ scheint. Dabei kann es allerdings naturgemäß vorkommen, dass man auch mal ins Klo greift; so geschehen am Samstag.

Ich war spät dran, und ich war irgendwie in der Gegend, drum bin ich nach Durchholzen gefahren. Mit Hilfe des Sessellifts wollte ich irgendeinen Berg besteigen – die Pyramidenspitze schien mir angesichts der vorgerückten Zeit unwahrscheinlich, aber vielleicht den Heuberg. Pustekuchen.

Der Sessellift taugt zu gleich mal gar nix. (Außer für die Sommerrodelbahn, nehme ich mal an.) Mir war schon klar, dass der einzige Weg von der Bergstation aus etwas umständlich sein und mir nicht so viel Höhenmeter sparen würde. Was mir nicht klar war:

  • dass ich zu Fuß genauso schnell gewesen wäre wie mit dem Lift, weil der nämlich bei jedem Ausstiegsvorgang langsamer wird oder stehen bleibt;
  • dass der Nettohöhengewinn durch die Liftfahrt ziemlich exakt 90 Meter sein würde (okay, selbst schuld, da hätte ich genauer hingucken müssen);
  • dass die Wege dort fast nichts damit gemein haben, wie sie auf der Wanderkarte dargestellt sind, dafür aber nur überaus sporadisch und selektiv ausgeschildert sind.

Und das Wetter hätte auch besser sein können. Also hat’s am Ende nur bis zur Jovenalm gereicht – die zumindest insofern interessant ist, als ich auf dem steilen Weg durchs Gestrüpp auf die schroffen Nordflanken des Zahmen Kaisers zu nicht gedacht hätte, dass da tatsächlich nochmal so was wie eine Alm kommen könnte. (Sie ist ziemlich verfallen, aber es ist eine kleinkuhherdegroße Wiese mit Almhütte und allem.)

Okay, genug lamentiert, Durchholzen ist durch (sozusagen). Auf zu neuen Abenteuern!

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