Kreuzeinalm – Roßkogel


Zireiner See

Die Sache mit Kramsach ist die: Früher gab es da mal ein kleines Skigebiet im Inntal, das aber vor einigen Jahren aufgegeben wurde. Übrig geblieben sind zwei Schlepplifte für Anfänger im Tal, und ein alter Einersessellift in zwei Sektionen, der nur noch im Sommer in Betrieb ist. Der führt auf die „andere“ Seite des Rofans hinauf, also die, wo man von der Rofanseilbahn in Maurach so weit weg ist, wie es nur geht.

Der Lift ist nostalgisch und die Landschaft schön; allein, es gibt nicht so wahnsinnig viele sinnvolle Wege zu begehen. Diesmal habe ich eine neue Variante ausprobiert, die mich quasi „hintenrum“ zum Zireiner See bringen sollte (der Zireiner See ist definitiv der Kramsacher USP). Das hat auch ganz gut geklappt, und am Ende stand ich auch wieder auf dem Roßkogel, auf dem man eigentlich am Ende immer steht, wenn man in Kramsach ist.

Der Weg selbst war allerdings ein bisschen abenteuerlich. Im Wegweiser-Aufstellen sind sie groß in dieser Gegend, aber das bedeutet nicht, dass man auch wirklich erkennbare Pfade in der Richtung der Wegweiser finden würde. Der Weg zur Kreuzeinalm entpuppte sich als sporadisch markierter Kuhpfad und war dementsprechend… ähm… rutschig. Zwischen Roßkogelsattel und Zireiner See war ein Sumpfgebiet zu durchqueren, in dem ich mir zumindest ein paar Bohlen gewünscht hätte.

Dafür sah ich dann bei der Talfahrt, dass sie Teile des Wegs zwischen Mittel- und Bergstation sogar neu aufgekiest haben. Etwas merkwürdige Prioritäten…

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