Gampenkogel – Die Rückkehr

18. Mai 2013

Großer Rettenstein, “Großer” Venediger

Der Gampenkogel – dieser jedenfalls, es gibt unter Garantie mehrere, also: Der Gampenkogel bei Westendorf gehört definitiv zu den billigsten Fast-Zweitausendern der Alpen. Die Seilbahn fährt so weit rauf, dass man am Ende nur noch 270 Höhenmeter überwinden muss. Im Hochsommer dürfte das die Hölle sein – ich will mir gar nicht vorstellen, wie voll es da auf dem relativ kleinen Gipfel sein wird. Jetzt im Frühjahr war zum Glück relativ wenig los.

Und dass ich mir so einen billigen Gipfel ausgesucht hatte, war natürlich auch kein Zufall: Nach einer verletzungsbedingten Pause wollte ich mich erstmal vorsichtig wieder herantasten. Das hat – soweit ich das bisher beurteilen kann, klopf auf Holz – auch ganu gut geklappt, so dass ich nicht einfach wieder runtergestiegen bin, sondern einen Schlenker über die Wiegalm gemacht habe. Die liegt sehr idyllisch, aber, ehrlich gesagt, wenig aussichtsreich in einer niedlichen kleinen Mulde zwischen Gampenkogel und dem Kirchberger Gaisberg.

Man landet dadurch schon einige Höhenmeter unterhalb des Ausgangspunkts, und der weitere Weg führt am Nordhang des Gampenkogels entlang zurück. Nur leider haben die Wegausschilderer irgendwann das Interesse verloren, so dass ich die Abzweigung zurück auf den Weg vom Vormittag verpasst habe und dann am Ende durch eine Skipiste aufsteigen musste. Ich hasse das Gehen auf Skipisten. Zum Glück war es aber nur ein relativ kurzes Stück.

Insgesamt also ein relativ erfolgreicher, wenn auch wahrlich nicht spektakulärer Bergtag.


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