Nockspitze (Saile) – Der vielbesuchte Geheimtipp

10. Oktober 2011

Spitzmandl

Es gibt so Wanderungen, die sind für den aus Süddeutschland “einpendelnden” Bergwanderer durchaus als Geheimtipp anzusehen – andererseits findet man sich dann aber auf dem Gipfel in der Gesellschaft Dutzender anderer Alpinisten. Die Nockspitze (a. k. a. Saile) hat sich am letzten Sonntag als so ein Berg entpuppt.

Da ich im Aufstieg zudem die offenbar eher selten begangene Variante über die Raitiser Alm und das Spitzmandl gewählt hatte, war ich auch erstmal eine ganze Weile ziemlich allein. Die meisten Leute – praktisch allesamt aus Innsbruck(-Land), wie ich später auf dem Parkplatz in Mutters erkennen konnte – kommen nämlich über die Birgitzköpflhütte oder auch gleich aus der Axamer Lizum hinauf.

Den Weg habe ich dann für den Abstieg gewählt, und obwohl er deutlich einfacher ist, hat er auch kurze steile/geröllige Strecken, die ein bisschen Zeit kosten. Allerdings kamen mir dann erst ein Vater mit Kleinkind und dann zwei Biker mit Fahrrädern, jeweils auf dem Rücken getragen, entgegen, und dann überholten mich Bergrenner (-läufer wäre zu schwach als Bezeichnung). Da kam ich mir dann ein bisschen vor wie ein Weichei…

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.


Rangger Köpfl – Wohin das Wetter mich führt

18. September 2011

Blick auf die Kalkkögel

Ich war mal wieder etwas nachlässig und muss aufholen. Also. Vorletzten Freitag war ich am Rangger Köpfl. Ich hatte mir freigenommen, aber das Wetter war dann morgens doch nicht so gut, wie ich eigentlich gehofft hatte, so dass ich eine bewährte, wenn auch etwas eigentümliche, Strategie angewendet habe: Ich habe mich einfach ins Auto gesetzt und bin so lange weitergefahren, bis das Wetter einigermaßen gut aussah.

Und so bin ich dann in Oberperfuß gelandet. Da es inzwischen ja auch schon ein bisschen später war, erschien mir die relativ kurze Wanderung zum Rangger Köpfl ganz sinnig. Allerdings bin ich natürlich nicht die ganz direkte Strecke (die mehr oder weniger durch die Skipiste verläuft) gegangen, sondern habe ein bisschen ausgeholt. Das hat sich auch bezahlt gemacht, weil man so quasi einmal um das großflächige Almgelände herumläuft, das sich unterhalb des Gipfelplateaus befindet – und mit dem ich in der Form gar nicht gerechnet hatte. Man findet doch immer wieder Ecken, die einen noch überraschen.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 165 other followers