12. September 2009
Der Thaneller ist nun wahrhaftig kein Geheimtipp. Zum einen steht er ziemlich exponiert und prominent in der Gegend rum und ist deswegen von fast überall zu sehen, wenn man durchs Außerfern fährt. Und zum anderen ist der Zustieg von Berwang her ziemlich einfach und dabei trotzdem abwechslungsreich und panorama-intensiv.
Also muss man, wenn man einen schön sonnigen Frühherbsttag nicht gerade im Pulk zum Gipfel laufen will, einigermaßen früh unterwegs sein. (Und/oder den schwierigeren Aufstieg von Heiterwang her nehmen; aber das war mir organisatorisch und konditionell zu schwierig.) Nun dachte ich, ich wäre halbwegs früh dran gewesen – zumindest stand ich locker vorm Zwölf-Uhr-Läuten auf dem Gipfel. Aber insgesamt neunzehn andere Leute hatten offenbar dieselbe Idee, gleichzeitig aber bessere Disziplin; die kamen mir nämlich während des Aufstiegs alle schon wieder entgegen.
Am Gipfel selbst war es dann überraschend kalt (ja, der Herbst ist da), aber das tut dem 360°-Panorama da oben natürlich keinen Abbruch – eher im Gegenteil. So großartig!
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Verfasst von raystronaut
26. Oktober 2008
Niemand nimmt sich vor, auf die Hintere Steinkarspitze zu gehen. Ich auch nicht, ich wollte natürlich eigentlich auch zur Knittelkarspitze, wie alle anderen auch.
Aber irgendwie fehlte heute der entscheidende „Drive“, vielleicht steckte mir auch noch der die letzten Tage undiagnostiziert kratzende Hals in den Knochen… auf jeden Fall war es mir am Ende doch ein bisschen zu viel. Also habe ich kurzfristig umdisponiert und bis aus dem Steinkar nicht die (auch etwas wild aussehenden) Schrofenbänder zur Knittelkarspitze hochgekraxelt, sondern bin rechts abgebogen und habe mir dadurch einen gut 200 Meter niedrigeren Gipfel ausgesucht.
Und ich muss ja mal sagen: Die Hintere Steinkarspitze – absolut okay. Ein echt netter Berg ist das, ein bisschen so wie das benachbarte und ähnlich hohe Galtjoch, mit schöner Aussicht auf ca. 270° – und eben auf die Nordwand der Knittelkarspitze nebenan. Dieser Berg ist also mal definitiv unterbewertet.
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Verfasst von raystronaut
12. Oktober 2008
Und dann habe ich zum Ende der Saison hin doch noch einen Berg für mich entdeckt, der – zumindest heute – nicht überlaufen ist, obwohl gut erreichbar und mit wunderschönem Panorama. (Nur: Vielleicht sollte ich das für mich behalten, anstatt es in alle Welt herauszuposaunen, oder?)
Der Beginn des Zustiegs vom Galtjoch liegt etwas versteckt unterhalb von Rinnen, und ich musste erstmal eine schmale Straße runter, die auf der Wanderkarte schon mit Fahrverbot belegt ist. Aber ich habe partout keine Schilder gesehen, also wird das schon okay gewesen sein.
Dann geht’s durch Wald und über Almen rauf zum Galtjoch. Leider versperren ein paar nahe Berge den Blick zu den ganz Großen im Süden, aber dafür sind die nahen Berge hübsch anzusehen. Was will man mehr.
Allein, dass Teile der Steige plötzlich nahe-kinderwagentauglich ausgebaut waren (meterbreit und flach eingekiest), fand ich etwas befremdlich. Erst dachte ich, das wäre für die Mountainbiker, aber dann stand am Ende der Strecke ein Fahrräder-verboten-Schild. Komisch.
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Verfasst von raystronaut
22. Juni 2008
Die Pleisspitze (oder auch Bleispitze) ist einer von diesen Bergen, bei denen einem die Wanderkarte vorgaukelt, es gebe mindestens vier Zustiege, aber vor Ort stellt man dann fest, dass zwei davon inzwischen aufgegeben worden sind. Also wieder mal rauf und runter auf demselben Weg.
Aber der Weg ist wirklich schön, zuerst durch ein etwas feuchtes Kerbtal und lichten Wald, dann über steile Bergwiesen bis zum Gipfel, und ständig ändert sich das Panorama. Leider ist der Gipfel nicht nur bei Bergwanderern beliebt, sondern offenbar auch bei Tieren jeglicher Art – als Toilette.
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Verfasst von raystronaut