Vorab mal: “Kompar” ist ein komischer Name für einen Karwendelgipfel, oder? Der steht zwischen zwischen einer Reihe sehr deutsch (okay, bairisch) benannter Berge – Eiskönigspitze, Roßkopfspitze, Grasbergjoch, Satteljoch… und trotzdem klingt “Kompar” irgendwie vage rätoromanisch. (Der sich anbietende Name Hasentalspitze wäre übrigens noch frei.)
Alle Infos zur Tour gibt’s hier.
Davon mal abgesehen, war das heute ein total schöner Tag: Das Wetter hat genau das gemacht, was es machen sollte, die Wiesen waren saftig, die Wälder dunkel, die Gipfel schneebedeckt (der vom Kompar zum Glück nicht so)… ich hab schon lange nicht mehr soviele Fotos gemacht. So sollen Pfingstmontage sein!
Ich bin zuerst über die Hasentalalmen hinauf gegangen zum Hasentaljoch, habe dann einen kurzen Abstecher zum Gipfel des Kompar gemacht (nordseitig noch Schneefelder, aber zum Glück im unschwierigen Gelände) und damit zum ersten Mal in diesem Jahr die 2000er Marke durchbrochen; dann habe ich den großen Schlenker über die Plumsjochhütte gemacht, um… ja, irgendwie, um den Abstieg noch ein bisschen hinauszuzögern. Und um noch mehr Fotos zu machen.
Ein perfekter Bergtag.
(Das Foto ist übrigens ganz toll, wenn ich das mal selbst sagen darf, mit der winzigen Hasentalalm gegenüber der massiven Falkengruppe. Leider erkennt man das erst ab einer gewissen Bildgröße.)

Verfasst von bookhouse boy 









