Wank (über Rosswank) – In Summe viel Höhe

3. Mai 2012

Wetterstein-Panorama

Ach ja, gerade am Anfang der Saison muss man ja immer Kompromisse machen. Und wenn man spät aufsteht und sich nur spontan entscheidet, doch noch loszugehen, erst recht. Das nur mal so als Versuch einer Erklärung, warum es hier im Blog im Frühjahr immer besonders touristennah zugeht…

Jedenfalls: bin ich spontan zum Wank rauf gelaufen. Allerdings führen ja bekanntermaßen viele Wege zum Wank, und ich habe mir einen ausgesucht, den ich noch nicht kannte und der sich als erstaunlich touristenfern entpuppt hat: von Höfele (bekannt als “fünf Minuten unterm Gschwandtnerbauer”) über den Rosswank – das ist die Bergschulter, wo früher der Großteil des Skigebiets stand.

Der Weg ist recht einsam und genau richtig steil – mein GPS sagt, ich hätte in der ersten Stunde 540 Höhenmeter überwunden. Das ist für mich unerhört, und erst recht im Frühling! Oben war es dann natürlich weniger einsam, aber okay, geschenkt.

Einen Teil des Abstiegs habe ich dann mit der Seilbahn abgekürzt. Was mich dabei allerdings geärgert hat: Es gibt keine Tickets von der Berg- zur Mittelstation, Alle anderen Strecken kann man einzeln kaufen, aber nicht die. Also € 12,50 für ein Ticket zur Talstation, das ich dann nur halb benutzt habe. Ich glaube, ich muss noch eine Mail an die Zugspitzbahnen schreiben, um mich darüber zu beschweren…

Und dann ging es erstaunlicherweise nochmal ordentlich berghoch, so dass ich am Ende gute 1100 Höhenmeter im Aufstieg auf dem Konto hatte. Auch nicht schlecht für “spät aufgestanden”…


Wankbahn-Mittelstation

30. März 2010

Das Ende des Winters

Ich mag das gar nicht als Beginn der Wandersaison sehen, weil es so kurz und unspektakulär war. Es war mehr so eine Art Präludium. Ich wollte hauptsächlich zwei Dinge testen: Mein neues GPS und meine Kondition. Das GPS hat sich wacker geschlagen, meine Kondition… nicht so sehr. Aber die Wandersaison ist ja noch lang…

Ich bin auch erst mittags losgegangen – eigentlich wollte ich heute gar nicht raus, aber dann schien die Sonne so schön, dass ich mich beherrschen konnte. Als ich dann endlich vor Ort war, war das schöne Wetter aber schon wieder ziemlich vorbei…

Drum bin ich nur ganz schlicht zur Mittelstation der Wankbahn aufgestiegen und auf der anderen Seite wieder runter. Da es die ganze Zeit so aussah, als würde es gleich wieder anfangen zu regnen, habe ich mir auch den Umweg über St. Anton gespart – gerade mal zwei Stunden waren es am Ende. Trotz schwacher Kondition.

Jedenfalls, ein Anfang ist schon mal gemacht.


Osterfeuerkopf

4. Oktober 2009

Blick ins Loisachtal

Was macht man, wenn sooo schönes Wetter ist, aber leider eigentlich Bundestagswahltag ist und man ja irgendwann auch wählen gehen sollte? Genau, man läuft morgens mal schnell zum Osterfeuerkopf rauf. Ist ja wohl das mindeste.

War es auch – irgendwie hatten wir den Zeitbedarf für diesen kleinen Gipfel ganz vorne in den Alpen doch noch etwas überschätzt und dadurch am Ende noch genug Zeit, um zirka 30-mal wählen zu gehen. Aber andererseits war es auch ganz gut, dass wir so früh dran waren, denn die ganzen Einheimischen hatten sich das offenbar so ähnlich vorgestellt wie wir, nur dass sie erst gewählt haben und dann zum Gipfel aufgebrochen sind – die Menge an Menschen, die uns beim Abstieg entgegen kam, war echt beeindruckend, zumal der Gipfel des Osterfeuerkopfes nicht wirklich viel Platz bietet. Und die Autos auf dem Parkplatz waren dann tatsächlich überwiegend aus GAP.

Aber definitiv die erste herbstliche Wanderung, mit viel Frühnebel und fallendem Laub… absolut stimmungsvoll! Zumindest beim einsamen Aufstieg.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.


Wank

10. Mai 2009

Alpspitze & Zugspitze

Ja, was soll man sagen? Der Weg auf den Wank ist nicht unbedingt der obskurste, einsamste oder schönste der Alpen, und das Gipfelziel ist ein eingezäuntes Kreuz neben der Gipfelhütte, die wiederum fünf Minuten von einer der hässlichsten Seilbahnstationen der Nordalpen entfernt ist. Aber trotzdem ist es ganz nett. Und trainieren tut der Weg allemal – gut 1000 Höhenmeter geht’s da rauf (da es am Anfang rauf-runter-rauf-runter geht, ist es etwas mehr, als man meinen würde).

Und natürlich ist die Seilbahn auch praktisch (auch wenn sie älter aussieht und älter klingt als 26 Jahre): kein Abstieg notwendig. Und das Panorama ist toll. Ich habe noch nie so viele Fotos von der Zugspitze an einem Tag gemacht; und ich habe in meinem Leben schon jede Menge Zugspitzfotos gemacht.

Alle Infos zur Tour gibt’s hier.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 165 other followers