4. Oktober 2009
Was macht man, wenn sooo schönes Wetter ist, aber leider eigentlich Bundestagswahltag ist und man ja irgendwann auch wählen gehen sollte? Genau, man läuft morgens mal schnell zum Osterfeuerkopf rauf. Ist ja wohl das mindeste.
War es auch – irgendwie hatten wir den Zeitbedarf für diesen kleinen Gipfel ganz vorne in den Alpen doch noch etwas überschätzt und dadurch am Ende noch genug Zeit, um zirka 30-mal wählen zu gehen. Aber andererseits war es auch ganz gut, dass wir so früh dran waren, denn die ganzen Einheimischen hatten sich das offenbar so ähnlich vorgestellt wie wir, nur dass sie erst gewählt haben und dann zum Gipfel aufgebrochen sind – die Menge an Menschen, die uns beim Abstieg entgegen kam, war echt beeindruckend, zumal der Gipfel des Osterfeuerkopfes nicht wirklich viel Platz bietet. Und die Autos auf dem Parkplatz waren dann tatsächlich überwiegend aus GAP.
Aber definitiv die erste herbstliche Wanderung, mit viel Frühnebel und fallendem Laub… absolut stimmungsvoll! Zumindest beim einsamen Aufstieg.
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Verfasst von raystronaut
10. Mai 2009
Ja, was soll man sagen? Der Weg auf den Wank ist nicht unbedingt der obskurste, einsamste oder schönste der Alpen, und das Gipfelziel ist ein eingezäuntes Kreuz neben der Gipfelhütte, die wiederum fünf Minuten von einer der hässlichsten Seilbahnstationen der Nordalpen entfernt ist. Aber trotzdem ist es ganz nett. Und trainieren tut der Weg allemal – gut 1000 Höhenmeter geht’s da rauf (da es am Anfang rauf-runter-rauf-runter geht, ist es etwas mehr, als man meinen würde).
Und natürlich ist die Seilbahn auch praktisch (auch wenn sie älter aussieht und älter klingt als 26 Jahre): kein Abstieg notwendig. Und das Panorama ist toll. Ich habe noch nie so viele Fotos von der Zugspitze an einem Tag gemacht; und ich habe in meinem Leben schon jede Menge Zugspitzfotos gemacht.
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Verfasst von raystronaut