21. Juli 2009
Jepp, ich war schon wieder auf dem Hahnkampl – diesmal aber wieder von Pertisau aus, nicht aus der Eng.
Der Rundweg über den Gramai-Hochleger zum Hahnkampl und weiter zur Lamsenjochhütte und wieder zur Gramaialm im Falzthurntal ist so großartig und dabei, verglichen beispielsweise mit der Menge an Menschen, die einfach nur zur Lamsenjochhütte und zurück laufen, völlig menschenleer. Keine Ahnung, wieso da kaum einer langgeht.
Jedenfalls haben wir uns Zeit gelassen und viel gegessen – Suppe am Gramai-Hochleger, Brotzeit am Gipfel, Kaiserschmarrn auf der Lamsenjochhütte – ein echter Wellness-Hike, allerdings mit nicht mehr so ganz wellnessigen 850 Höhenmetern, rauf und wieder runter.
Und wenn nicht Mitte Juli auf 2000 Metern gleich mal 20 cm Schnee gelegen hätten, wäre es auch einfacher gewesen. Dafür gab’s aber die ohnehin spektakuläre Aussicht gleich mal mit zusätzlicher Überzuckerung – sehr, sehr hübsch!
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Karwendel | Mit Tag(s) versehen: Achental, Falzthurntal, Gramai, Gramaialm, Hahnkampl, Karwendel, Lamsenjoch, Lamsenjochhütte, Pertisau |
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Verfasst von raystronaut
21. Juli 2009
Die Sache bei der Alpspitze ist die: Es gibt nicht nur den „Normalweg“ rauf, sondern auch die berüchtigte „Alpspitz-Ferrata“, einen ganz leichten Klettersteig. Und all die Leute, die raufwandern und raufklettern, müssen dann natürlich auch irgendwie wieder runter. Deswegen sieht man oft ganze Völkerwanderungen über den Ostgrat hinunterkommen, die sich auch noch besonders auffällig gegen den Horizont abzeichnen.
So könnte man auf die Idee kommen, dass der Weg auf die Alpspitze (also, zumindest der normale) ein ganz normaler Wanderweg wäre. Ist es aber nicht wirklich – es sind doch einige, auch längere seilgesicherte Passagen dabei, die zwar nicht überwältigend schwierig, aber doch anstrengend sind. Insofern war es wahrscheinlich nicht so sinnvoll, bei meiner mäßigen Kondition erst noch die Schöngänge raufzuklettern (auch nicht so ganz ohne), bevor ich mich an den eigentlichen Gipfelanstieg gemacht habe.
Ach, und das Wetter hätte besser sein können, wenn ich mir schon extra frei nehme. Grummel.
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Wettersteingebirge | Mit Tag(s) versehen: Alpspitze, Ferrata, Garmisch, Garmisch-Partenkirchen, Nordwandsteig, Schöngänge, Wetterstein |
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Verfasst von raystronaut
12. Juli 2009
Auf dem Kellerjoch war ich schon zwei- oder dreimal – ich weiß es gar nicht mehr so genau. Aber ich bin immer von Osten aus losgegangen, vom Spieljoch aus (also, mit der Seilbahn von Fügen aus), und dann quasi einmal ums Kellerjoch rum.
Gestern hatte ich mir was anderes ausgedacht: Von Schwaz mit dem Kellerjochlift rauf und dann im weiten Bogen über die Gratzenköpfe zur Kellerjochhütte. Und wenn die Zeit dann noch reicht, vielleicht noch zum Kellerjochgipfel.
Hat leider nicht ganz geklappt, weil das Wetter absolut unberechenbar war und ich unbedingt vermeiden wollte, die letzte Talfahrt der Sesselbahn zu verpassen – wer weiß schob, ob die bei Regen vielleicht nicht eher zumachen. Ich war eh etwas spät dran, weil von der Kellerjochbahn in Schwaz nur die oberste Sektion im Sommer im Betrieb ist und ich die Anfahrt über die Bergstraße zeitlich etwas unterschätzt hatte.
Also habe ich das Kellerjoch am Ende links liegen lassen. Aber der Gratzenkopf ist auch nicht ohne; der Anstieg ist zwar nicht sonderlich schwer und der höchste Gipfel des kleinen Grats ist auch längst nicht so hoch wie das Kellerjoch. Aber das Panorama über das Inntal ist genauso super (und zum Glück lichtete sich der Nebel genau in dem Moment, als ich zum Gipfel kam) – und es ist deutlich weniger los!
Alles in Allem war das eine sehr schöne, wenn auch nicht unbedingt anspruchsvolle Tour. Nur dass ich am Ende feststellen musste, dass eine Kuh meine Motorhaube mit einer öffentlichen Toilette verwechselt hatte, fand ich nicht so toll…
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Tuxer Alpen | Mit Tag(s) versehen: Gratzenkopf, Inntal, Kellerjoch, Schwaz, Tuxer Alpen, Tuxer Voralpen |
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Verfasst von raystronaut
5. Juli 2009
Ich merke zunehmend, dass ich dieses Jahr viel fauler bin als sonst – schon zum vierten Mal habe ich mir letztes Wochenende ein Ziel ausgesucht, das eine Talfahrt mit dem Lift erlaubt. Allerdings hatte ich zumindest diesmal die einigermaßen gute Ausrede, dass schließlich auch schlechtes Wetter in der Luft lag.
Ich dachte zudem ja auch, meine Kondition wäre mies; aber nachdem ich diesmal laut GPS in einer Stunde überraschende 510 Höhenmeter raufgelaufen bin, muss ich meine Meinung da wohl zumindest mal vorübergehend revidieren.
Jedenfalls: Es ging zum Wallberg rauf, was bei gutem Wetter angesichts der zu erwartenden Menschenmengen wahrscheinlich unerträglich ist. Selbst bei Wolken/Nebel/leichtem Regen waren jede Menge Leute unterwegs, wenn auch – uncharakteristisch für so einen Seilbahnberg – mehr aufwärts als abwärts.
Eigentlich wollte ich den „Sommerweg“ – weitgehend die Rodelbahn – so gut wie möglich meiden, und wenn man über Wallbergmoos abzweigt, ist der Weg auch deutlich interessanter. Die Beschilderung führt einen (also: mich) dann aber doch noch relativ früh zurück auf den Rodelweg, wenn man nicht aufpasst…
Insgesamt ein guter Konditionstest, und endlich war ich auch mal auf dem Wallberg. Aber eine etwas bessere Sicht auf das beworbene Superpanorama hätte ich doch ganz gern gehabt…
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Mangfallgebirge | Mit Tag(s) versehen: Mangfallgebirge, Rottach-Egern, Tegernsee, Tegernseer Berge, Tegernseer Tal, Wallberg |
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Verfasst von raystronaut