27. April 2009
Eine weitere Wanderung in der immer länger werdenden Kette von erwartungsgemäß weitgehend schneefreien Südhängen: der Rabenkopf.
Es gibt ungefähr vier Varianten, wie man zum Gipfel kommt – oder zumindest zur zwanzig Minuten unter dem Gipfel liegenden Staffelalm. Aber alle haben eins gemein: Man muss von der Jachenau aus erstmal knapp eine Stunde durch das weitgehend flache Laintal latschen, bis es so richtig in die Höhe geht. Und am Ende wieder zurück. Aber es lohnt sich trotzdem.
Der „schwierige“ (und ich verwende dieses Wort im allerweitesten Sinn) Anstieg durch die Rappinschlucht war schon fast schneefrei. Die Warnhinweise „nur für Schwindelfreie“ können hier wirklich nur dazu gedacht sein, Stöckelschuhgeher abzuschrecken: Es handelt sich um vielleicht fünf Minuten ausgesetztes Gehen auf problemlosem Steig. – Der Abstieg über den „Normalweg“ hingegen war noch gut eingeschneit. Ging aber auch.
Und das Panorama dort oben ist echt beeindruckend für einen 1550m hohen Voralpengipfel: Wetterstein, Karwendel, Blauberge, Benediktenwand, Kochelsee, und nach Norden bis zum Starnberger See. Nur der Walchensee versteckt sich hinter dem Hirschhörnlkopf nebenan.
Da tat es mir dann doch Leid, dass das Wetter nicht ein bisschen besser war, obwohl es im Aufstieg ganz angenehm war, dass die Sonne nicht so knallte…
Kommentar schreiben » |
Bayrische Voralpen | Mit Tag(s) versehen: Bayrischer Voralpen, Isarwinkel, Jachenau, Lainlalm, Rabenkopf, Rappinschlucht, Staffelalm |
Permalink
Verfasst von raystronaut
20. April 2009
Hochalmen gibt’s in den Bergen natürlich wie Sand am Meer. Aber die wenigsten davon haben ein Gipfelkreuz; das ist bei der Hochalm über dem Sylvensteinsee ein bisschen besonders.
Auf meiner „Quest“, möglichst viele Südhänge unter 1500m zu durchwandern, bis endlich der Schnee geschmolzen ist, kommt sie mir auch sehr gelegen. Der Weg windet sich zwar etwas, und es gab auch eine Handvoll Stellen, wo tatsächlich noch Schneeflecken lagen – zum Teil leider auch an der einen minimal ausgesetzten Stelle, wo man einen Steilhang quert -, aber insgesamt ist alles schön sonnig und exponiert und damit schon früh schneefrei.
Von Pseudo-Gipfel aus kann man dann nicht nur ins Karwendel gucken, wo man den Juifen praktisch vor der Nase hat, sondern auch ins Isartal, in die Blauberge und bis zum Wetterstein. Ziemlich cool für Mitte April.
Kommentar schreiben » |
Bayrische Voralpen | Mit Tag(s) versehen: Bayrische Voralpen, Höllei, Hochalm, Lenggries, Sylvensteinsee, Walchental |
Permalink
Verfasst von raystronaut
12. April 2009
Es geht wieder los!
Na gut, es hilft schon sehr, wenn mal sich einen Berg sucht, der vielleicht unter 1500m hoch ist, und wenn man darauf achtet, dass der Anstieg durchgehend südseitig verläuft. Aber es geht! Die Bergsaison ist eröffnet!
Ahem. Vom allgemeinen Enthusiasmus für das neue Bergsommerjahr einmal abgesehen, war der Schafkopf eine echt schöne Frühlingstour. (Das ist der Schafkopf bei Farchant; Schaf(s)köpfe gibt es in den Bergen ja wie Sand am Meer.) Es geht zwar die ganze Zeit durch den Wald, aber ist auf der – relativ geringen – Höhe ja auch zu erwarten.
Nur am Gipfel stehen ein paar Bäume zuviel. So hat man zwar einen schönen Blick auf Garmisch-Partenkirchen, den Wank und weite Teile des Wettersteins, aber den Blick auf den Zugspitzstock einerseits und den ganze Rest der Ammergauer andererseits blockieren hier die Tannen.
Aber wie gesagt: die ideale Frühlingstour!
Kommentar schreiben » |
Ammergauer Alpen | Mit Tag(s) versehen: Ammergauer Alpen, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Schafkopf |
Permalink
Verfasst von raystronaut