Scheinbergspitze

26. Mai 2008

Die Scheinbergspitze hat einen wirklich irreführenden Namen, denn zum Schein ist da gar nix. Das ist eine ausgewachsene, echte Bergspitze.

Angesichts der allgemeinen Wettersituation hatte ich mir extra wieder einen Weg ausgesucht, der komplett südexponiert ist, damit ich auf möglichst wenig Schnee treffe, aber da war dann ja doch noch jede Menge davon vorhanden. Habe ich aber – offensichtlich – trotzdem gemeistert; das wäre ja auch noch schöner gewesen.

Dann zog sich’s auch noch zu… aber wenigstens habe ich dieses stimmungsvolle Foto von dem „bösen“ Berg gegenüber dabei rausgeholt.


Seebergkopf (Bayrischzell)

13. Mai 2008

Auf den Seebergkopf wollte ich immer schon mal. Also, auf die bei Bayrischzell – „Seebergkopf“ (oder so ähnlich) heißen geschätzte dreißig Berge in den Alpen. Hätte ich schon lange mal machen sollen, wie sich herausstellte. Das ist nämlich eine wirklich hübsche Almenwanderung, und schon so mittelanstrengend… genau, was man Anfang des Sommers so braucht.

Highlights: die Infotafeln darüber, warum auch großflächige Abholzung nachhaltig sein kann; die ziemlich urige Neuhüttenalm, wenn auch mit neuer Almstraße; der Gipfel mit Wendelstein- und Rotwandblick; die Almen im Abstieg; und die Trittsicherheit erfordernde Talauswärtswanderung am Ende. Nur ein bisschen Orientierungssinn muss man schon mitbringen.


Plumssattel

11. Mai 2008

So viel Schnee hätte an einem 10. Mai eigentlich nicht mehr liegen dürfen. Finde ich jedenfalls. Am Anfang sah alles so schon trocken und sonnig aus, aber kaum hatte ich die halbe Höhe geschafft… schon stapte ich knietief durch den Schnee.

Den Rückweg habe ich dann vorsichtshalber über den Fahrweg angetreten statt wieder den Steig zu nehmen. Oder vielmehr: Ich bin ungefähr dort lang gegangen, wo man den Fahrweg vermutlich auch gefunden hätte, wenn man ein bisschen gegraben hätte. Weniger absturzgefährlich, aber dafür irgendwie vage lawinenstrichig…


Hirschhörnlkopf

5. Mai 2008

Der Hirschhörnlkopf ist ein ideales Ziel für die erste Bergtour des Frühjahrs – besonders, wenn es noch spät im Winter viel geschneit hat so wie dieses Jahr. Denn es ist nicht allzu hoch, und der Aufstieg verläuft fast den ganzen Weg über südexponiert.

Trotzdem hatte ich in Gipfelnähe dann doch noch Schneekontakt. War aber überhaupt kein Problem.

Weil sich das Wetter dann überraschend doch nicht so kooperativ verhielt, bin ich entgegen dem ursprünglichen Plan lieber auf dem Aufstiegsweg wieder runtergegangen. Die einzige Varianz gab’s ganz am Ende, wo man sich aber eh nur für Spaziergängerforststraße und Spaziergängerfußweg entscheiden kann.